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Neun verrückte Facts über die Philippinen

Das über 7.000 Inseln umfassende Archipel in Südostasien ist ein immer beliebter werdendes Reiseziel und das ist auch nicht weiter verwunderlich, schließlich locken die Philippinen mit einer Vielzahl an weißen Sandstränden, aber auch Vulkane, atemberaubende Berglandschaften und dichten Dschungel. Doch bevor Sie sich jetzt schon daran machen, Flugtickets zu den Philippinen zu buchen, lesen Sie bei uns zehn interessante oder gar verrückte Facts über den Inselstaat im westlichen Pazifik.

1) Im Jahr 2014 überschritt die Bevölkerungszahl der Philippinen die 100-Millionen-Marke. Heute leben auf dem fast 350.000 Quadratmeter umfassenden Archipel fast schon 101 Millionen Menschen. Damit ist es nicht nur das zwölft bevölkerungsreichste Land, sondern mit einer jährlichen Wachstumsrate von zwei Prozent auch eines der am schnellsten wachsenden.

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2) Einer ihrer Nachbarn, Freunde oder Arbeitskollegen ist Filipino? Keine so große Überraschung, denn elf Prozent der Bewohner der Philippinen – knapp elf Millionen Menschen – leben im Ausland. Tatsächlich sind die Filipinos auch eines der Top-Herkunftsländer für Pflegepersonal, beinahe jede vierte aus dem Ausland kommende Pflegekraft weltweit ist Filipino.

3) Während die meisten Länder Südostasiens mehrheitlich buddhistisch geprägt sind, sind die Philippinen der einzige Staat der Region deren Bevölkerung sich – auch aufgrund des Einflusses der Kolonialzeit – mehrheitlich zum Christentum bekennt – 90 Prozent der Bewohner bezeichnen sich selbst als christlich, davon 80 Prozent römisch-katholisch.

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4) Die Philippinen sind die Hochburg der SMS. Filipinos sind für ihre soziale Ader bekannt und während sie am liebsten Zeit mit Freunden und Familie verbringen, bleiben sie auch via Textmessage im Kontakt. Nach Schätzungen verschicken Filipinos rund 400 Millionen SMS pro Tag. Das ist mehr, als die USA und Europa zusammen auf die Waage bringen.

5) Das ist ja wie bei Inception: Eine der bemerkenswertesten natürlichen Formationen der Philippinen ist der Taal-Vulkan. Dieser befindet sich auf der Insel Luzon und hat mit seiner Aktivität vor Urzeiten für die Entstehung des Taal-See gesorgt, in dessen Mitte befindet sich eine Insel, Vulcano Island, in deren Zentrum wiederum ein Kratersee, in dem sich mit Vulcan Point eine weitere Insel befindet. Der Vulcan Point soll die weltgrößte Insel in einem See auf einer Insel in einem See auf einer Insel sein. Kommen Sie noch mit?

6) Die Philippinen sind mit über 15 Millionen Tonnen pro Jahr der weltweit zweitgrößte Produzent von Kokosnüssen. Neben Meeresfrüchten und Reis ist die Frucht daher auch ein wichtiger Grundbestandteil der philippinischen Küche.

7) Jeepneys mit ihrer individuellen, meist farbenfrohen Bemalung gelten als typisches philippinisches Verkehrsmittel. Dabei handelt es sich um zu Kleinbussen mit bis zu 14 Sitzplätzen umgebaute Jeeps, welche die US-Amerikaner nach ihrem Abzug von den Philippinen zurückgelassen hatten und die heute wieder nachgebaut werden.

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8) Noch heute gibt es auf den Philippinen die größte Anzahl an tierischen Neuentdeckungen weltweit. Allein in den letzten 10 Jahren wurden hier 16 neue Säugetierarten entdeckt. Insgesamt existieren auf den Philippinen über 5.000 verschiedene Tier- und unzählige Insektenarten sowie 14.000 verschiedene Pflanzen – davon kommen viele nur hier vor. Etwa der putzige Philippinen-Koboldmaki.

9) Das Jo-Jo ist eine Erfindung der Filipinos. Ursprünglich handelt es sich dabei um eine Jagdwaffe, einen an ein Seil gebundenen Stein, den historische Filipino-Jäger nutzten um ihn, im Baum sitzend, auf Tiere niederzuschleudern und anschließend wieder zu sich hinaufzuziehen. Gar nicht dumm. Später gründete ein philippinischer Einwanderer in den USA auch die erste Jo-Jo-Firma. Auch der Begriff Jo-Jo stamme angeblich aus der Filipino-Sprache Tagalog und bedeute so viel wie „komm-komm“.

Fotos: Hondagua December Sunset von therealbrute, St Augustine Church Paoay. Philippines. von Bernard Spragg. NZ, Shelby von Brian Evans / Flickr cc

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