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Vier geniale Ideen, um Wertsachen am Strand sicher zu verwahren

Es ist das ewige Problem: Wohin mit Handy, Schlüssel und der Geldbörse am Strand? Seine wertvollsten Dinge will keiner gern einfach unbewacht und offen liegen lassen. Nun befragte die US-amerikanische Tageszeitung The New York Times, wie sie mit diesem Problem umgehen und bekam einige geniale Antworten. Wir stellen Ihnen hier die besten davon vor.

Als Stinkewindel getarnt

Hier geht unter Garantie kein Dieb ran: Ein Leser hatte die praktische, aber irgendwie auch ein bisschen eklige Idee, dass man seine Wertsachen am besten in einer Babywindel verstecken solle. Natürlich einer, die noch nicht in Benutzung war! Dazu muss man noch nicht einmal unbedingt zur Riege der frisch gebackenen Eltern gehören – obwohl es der Tarnung sicherlich hilft, wenn man den ein oder anderen Hosenmatz mit sich führt. Man besorge sich einfach ein handelsübliche Windel, am besten jene für etwas größere Kinder, da sie größer sind und damit mehr Platz für Wertsachen bieten. Nun packe man Schlüssel, Handy und Co. In die Mitte der Windel und Rolle und verklebe sie so, wie man es normalerweise mit einer benutzten Windel macht bevor man sie wegwirft und – Tata. Das Paket kann man jetzt beruhigt direkt am Strandtuch oder neben der Tasche liegen lassen, denn für eine volle Babywindel interessiert sich garantiert kein Dieb.

Die Eichhörnchen-Methode

Diese Methode ist zwar im wesentlichen sehr einfach, doch hat ihre Tücken, trotzdem schwören ausgesprochen viele Leser der New York Times darauf, dass es besonders sicher und praktisch sei, seine Wertsachen einfach im Sand zu vergraben, bis man aus dem Wasser zurückkommt – also ganz wie das Eichhörnchen mit seinen Nüssen. Das einzige Utensil, was man dazu benötigt sind Plastiktütchen, damit etwa das Handy und die schicke Ledergeldbörse nicht vom Sand ramponiert werden, auch ein Plastikschäufelchen kann beim professionellen Lochgraben helfen, das ist aber kein Muss.
Worauf man bei dieser Methode achten muss: Markieren Sie sich den Ort an dem Sie Ihre Schätze bewahren sehr gut, sonst müssen Sie am Ende noch den halben Strand umgraben, um sie wiederzufinden.

Fake-Dosen und Co.

Ein weiterer bewährter Trick ist, die Behälter von handelsüblichen und meist nicht all zu wertvollen Konsumgütern, etwa einer Getränkedose oder noch besser der aufgebrauchten Sonnenmilch, daheim gründlich auszuwaschen und als Geheimversteck am Strand zu nutzen. Diebe haben es selten auf einfache Sonnencreme abgesehen – Achtung, auch hier sollte es keine all zu teuere Marke sein, sonst kommt vielleicht doch jemand auf die Idee, die Flasche samt Wertsachen mitzunehmen. Neben Dosen, Flaschen und Co. Ist das hohle Buch ein wahrer Klassiker unter den Fake-Verstecken. Nehmen Sie sich ein Buch, das sie unter Garantie nicht mehr lesen wollen und höhlern es aus, je nach Größe des Buches passt hier sogar der eReader rein. Allerdings sollten Sie um die Tarnung aufrecht zu erhalten doch darauf achten, dass es sich bei dem Buchtitel nicht um etwas ganz abwegiges handelt. „Über die Geschichte des Apfelplantagenbaus in Mittel- und Osteuropa“ könnte, auch wenn Sie diesen Band schon immer endlich loswerden wollten, doch die Aufmerksamkeit von Dieben erregen.

Einfach mit ins Wasser nehmen

Nicht die bequemste aber doch eine der sichersten Arten seine Wertsachen am Strand sicher zu verwahren, ist, wenn man sie einfach am Körper mit sich führt. Es gibt heutzutage viele Angebote für wasserdichte Beutel und Umhängetaschen, in die man Handy, Geldbörse und Co. packen und so mit ins Wasser nehmen kann. Durch manche der Tüten bleiben Handy und Tablet sogar noch bedienbar, so steht auch Selfies im Wasser nichts mehr im Weg.

Fotos: Am Strand von skeeze

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