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Ausnahmezustand in Tunesien

Nach dem letzten Anschlag in der Innenstadt von Tunis hat die tunesische Regierung den Ausnahmezustand mit Ausgangssperre verhängt.

Schon die Anschlägen auf Sousse und das Bardo-Museum in Tunis hatten schwere Folgen für den tunesischen Tourismus. Nach dem letzten Anschlag auf die tunesische Präsidentengarde, bei dem am 24. November in der Innenstadt von Tunis zwölf Menschen getötet wurden, wurde jetzt landesweit der Ausnahmezustand mit einer Ausgangssperre für den Großraum Tunis verhängt. Das Auswärtige Amt rät Reisenden, die sich in der Region aufhalten, sich dringen an die Ausgangssperre von 21.00 Uhr bis 05.00 Uhr zu halten und die Anweisungen der Sicherheitskräfte zu befolgen. Generell sollten Tunesien-Reisende Menschenansammlungen und Demonstrationen weiträumig meiden und aufmerksam die örtliche Medienberichterstattung verfolgen.

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