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Airlines stellen Flüge wegen Ebola-Epidemie ein

Emirates und British Airways reagieren auf den Ausbruch der Ebola-Epidemie in Guinea, die sich mittlerweile auch auf Sierra Leone und Liberia ausgebreitet hat, mit einer Einstellung von Flügen nach Westafrika.

Laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation ist der Virus außer Kontrolle geraten. Die erste größere Airline, die wegen der Sicherheit ihrer Passagieren und der Besatzung die Flüge nach Guinea einstellt hat, war Emirates. Gestern folgte auch British Airways mit einer Aussetzung der Flüge nach Liberia und Sierra Leone bis Ende des Monats.

Da die Weltgesundheitsorganisation noch keinen Anlass für Reisebeschränkungen sieht, fliegen andere Airlines die betroffenen Regionen weiterhin, unter anderem ab Paris, London und Brüssel, an. Nach einer bestätigten Infektion in Nigeria gibt es aktuell auch eine direkte Flugverbindungen zwischen Deutschland und einem Ebola-Staat, die von der Lufthansa aktuell zweimal pro Tag bedient wird.

Die Gefahr einer Ansteckung während eines Fluges wird von Experten zwar als gering eingeschätzt, das Auswärtige Amt rät jedoch von Reisen in Epidemie-Gebiete ab.

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