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Spätestens wenn Sie eine Langzeitreise planen, werden Sie vor die Wahl gestellt. Welchen Rucksack brauche ich? Wie viele Liter? Welches Model? Wir stellten Checkliste zusammen, die Sie bei der Rucksackwahl beachten sollten. Vor allem, wenn Sie viel laufen müssen, sollten Sie nicht beim Tragekomfort sparen. So wie beim Packen gilt nämlich auch bei der richtigen Wahl des Rucksackes: Ihr Rücken wird es Ihnen danken!

Für eine Weltreise brauchen Sie natürlich einen größeren Rucksack, wie für eine Städtereise. Obwohl manche Reisende, oder sagen wir eher Touristen, packen ihre Koffer für einen Wochenendtrip nach Paris genau so voll, wie es andere für eine Langzeitreise tun würden. Auch können wir nur schwer an Ihrer Stelle entscheiden, welcher Rucksack am besten und spezifisch für Ihre Reise geeignet ist. Dafür fällt die Entscheidung mit der folgenden Checkliste auf jeden Fall leichter.

Die Qual der Rucksackwahl

Für einen Rucksack können Sie sowohl 50 wie auch 300 Euro hinblättern. Für etwas mehr Qualität und Tragekomfort ist eine Preisklasse ab 100 Euro empfehlenswert. Bevor Sie sich für einen Rucksack entscheiden, sollten Sie auch folgende Punkte gut überdenken.

Wie viel können Sie tragen?

  • Bei der Wahl Ihres Rucksackes sollten Sie zuerst die Route und die Längeder Reise beachten. Der Weg ist das Ziel. Vor allem wenn Sie viel laufen müssen, sollten Sie nicht beim Tragekomfort sparen.
  • Die meisten Backpacker wählen je nach Dauer der Reise Rucksackgrößen zwischen 40 und 80 Litern. Wichtig: Die richtige Rucksackwahl hängt auch von Ihrer Körpergröße und Ihrem Körperbau ab. Lassen Sie sich im Geschäft beraten!
  • Prüfen Sie den Tragekomfort mit Hilfe eines beladenen Rucksacks. Achten Sie auf die Gewichtsverteilung zwischen Ihren Hüften und Schultern.
  • Ein guter Rucksack besitzt meist einen leichten Aluminiumrahmen, der für Stabilität sogt. Ohne ein Belüftungssystem für Ihren Rücken (gewölbte Rückseite, Rückennetz) geht vor allem auf tropischen Routen nichts!
  • Packen Sie leichter und weniger!

  • Achten Sie auf die passende Rückenlänge und Polsterung. Lassen sich die Gürtel gut anziehen und sitzen die Hüft- und Rückenpolster stabil?
  • Sparen Sie nicht beim Material. Wenn schon nicht eine Wasserdichte, sollten Sie wenigstens eine wasserabweisende Hülle wählen. Das Material soll robust sein und schnell trocknen.
  • Denken Sie gut darüber nach, wie oft Sie etwas auspacken müssen. Reicht es, wenn sich der Rucksack nur von oben öffnen lässt?
  • Viele Wanderrucksäcke besitzen ein größeres Fach, dass sich von vorne öffnen lässt. Ein Tipp für alle Koffer-Fans!
  • Immer mehr Modelle besitzen auch einen zusätzlichen Reißverschluss entlang ihrer Vorderseite, der ein einfacheres (Aus-)Packen ermöglicht.
  • Alle, die es gerne organisiert mögen, sollten auf die nötige Anzahl der Taschen und Fächer achten.
  • Brauchen Sie abschließbare Reißverschlüsse?
  • Gut für Langzeitreisen: Manche Backpacker-Rucksäcke besitzen einen abnehmbaren kleineren Rucksack, der sich hervorragend für Tagesausflüge eignet.
  • Je leichter, desto besser!

Koffer oder Rucksack? Kofferrucksack!

Eine praktische Alternative zum Rucksack ist ein Kofferrucksack (meistens auch mit Rollen), der sich auf den Rücken gelegt, wie ein Koffer öffnen lässt. Dieser verfügt jedoch über weniger Tragekomfort als ein normaler Backpacker-Rucksack. Perfekt für Städtereisen, aber Finger weg, falls Sie eine Trekkingtour planen!

Auch noch am Abend bequem.

Und wir möchten es noch einmal betonen: Packen Sie leicht!

Fotos: MIKI Yoshihito (´・ω・), obscure allusion, Ktoine, Jhong Dizon | Photography / Flickr cc.

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