Spring Break Europe – Ist das wirklich nötig?
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Spring Break Europe – Ist das wirklich nötig?

Unter all den Sachen, die man sich von den Amis abschauen könnte, musste es gerade Spring Break sein? Die Studienpause zwischen dem Winter- und dem Frühlingssemester ist nicht nur in den USA berühmt berüchtigt. Studenten rund um die Welt versuchen die “Party ihren Lebens” nachzufeiern. Eine der berühmtesten Kopien des US-Originals ist das Spring Break Europe in Umag. Alle, die mit Party-Tourismus nichts am Hut haben, sollten zwischen dem 30. Mai und 2. Juni 2013 die kleine kroatische Küstenstadt lieber meiden.

US-Studenten aus allen 50 Staaten zieht es einmal im Jahr an die heimischen, mexikanischen und karibischen Strände, wo sie ausgelassen und freizügig die Studienpause zwischen dem Ende des Winterquartals und dem Beginn des Frühlingsquartals feiern. Sex, Drugs & … Was war noch die dritte Sache?

Nach Halloween jetzt auch noch Spring Break

Ballermann war gestern. Heute geht es zur Party ihres Lebens nach Kroatien, genauer nach Umag. Die beliebte Billig-Destination für Badeurlauber liegt auch bei Party-Reisenden hoch im Kurs. Seit ein paar Jahren schießen Massenpartys und Festivals in Kroatien, vor allem an der Küste, aus dem Boden wie Pilze nach dem Regen.

Spring Break

Bei dem Stellenwert, den der Tourismus in dem Balkan-Staat aktuell einnimmt, braucht man sich nicht zu wundern, dass die Eskapaden der Horden von feierwütigen Jugendlichen aus ganz Europa und anderen Ecken der Welt, eher begrüßt als im Zaun gehalten werden.

Das touristische Angebot Kroatiens passte sich schnell an das neue junge und meist nicht ganz nüchterne Publikum ein. Schon wahr, jedem das Seine… Aber Spring Break, brauchen wird das wirklich? Wem das Konzept fremd ist, der kann sich bei folgendem Werbevideo zur Party des Jahres (passend in Englisch) seine Meinung bilden.

Pünktlich zum Event startete diesen März Spring Breakers in den deutschen Kinos. Bei uns kommen bei dem Trailer Assoziationen an einen anderen Streifen auf. Piranha 3D. Da werden die Spring-Breaker nämlich von riesigen Piranhas verspeist.

Ach, wir sollten uns in Toleranz üben. Also noch einmal: Jedem das Seine!

Fotos: prakash_ut / Flickr cc.

2 Kommentare

  • Weltenbummler Antworten

    Dem Fazit kann ich nur zustimmen… Soll doch jeder machen was er will. Ich hätte grundsätzlich gern einen Springbrak in der USA besucht. Auch wenn ich gar nicht so ein Party-Hengst bin. Gehört dort schon zur Kultur…

    Auf der anderen Seite… Jetzt auch in Europa. Was will man denn noch kopieren… Letztendlich wirds doch wieder unvergleichlich…

    Wäre ich etwas jünger würde ich es bestimmt gar nicht so doof finden… Was mich stört ist der Sex-Tourismus! Denn so ein Event vermittelt einem, dass man sich gern mal gehen lassen kann, über den Durst trinken sollte und dann… Ja, oder nicht liebe Kinder?

    • Mateja Antworten

      Danke für Deine Meinung! Ja, stimmt schon. Manchmal überlege ich mir, ob es nicht einfach an dem „wäre ich etwas jünger“-Faktor liegt, dass ich an solchen und ähnlichen Massenpartys keinen Gefallen finde.