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Schon längst machen sich die seit etwa zwei Monaten andauernden Proteste in der thailändischen Metropole auch bei den Besucherzahlen bemerkbar. Für den 13. Januar kündigte der Oppositions- und Protestführer Suthep Thaugsuban jetzt sogar eine komplette Stilllegung der Stadt an. Bangkok-Reisenden sollten sich laufend über Reisehinweise und die Medienberichterstattung informieren.

Derzeit müssen Bangkok-Reisende trotz Proteste und Unruhen mit keinen größeren Einschränkungen rechnen. Touristenattraktionen bleiben trotz Massendemonstrationen weiterhin geöffnet und zugänglich. Dies sollte sich nach Angaben des Protestführers Suthep Thaugsuban spätestens am 13. Januar 2014 ändern. Für diesen Tag kündigten die Regierungsgegner nämlich eine komplette Stilllegung der thailändischen Hauptstadt an.

Seit beginn der Proteste Anfang Dezember entscheiden sich immer mehr Reisende, Bangkok zu meiden. Vor allem die angekündigte Stilllegung der Stadt könnte auch für starken Einschränkungen für Touristen sorgen. So kündigte Singapore Airlines wegen fallender Nachfrage schon am Sonntag die Streichung von 19 Flügen nach Bangkok zwischen dem 14. Januar und dem 25. Februar an. Auch Hotelbetriebe klagen über Stornierungen.

Der geplante Shutdown könnte schwere Folgen für Handel und Tourismus des Landes haben. Bangkok gehört ja zu den beliebtesten Reisezielen der Welt. Jetzt bang die thailändische Hauptstadt um ihre Besucherzahlen. Die Tourismusbranche stellt mit 8 Prozent der Einnahmen des Landes ein wichtiges Wirtschaftsfaktor in Thailand da.

Touristenattraktionen bleiben trotz Massendemonstrationen geöffnet

Bangkok Shutdown

Bangkok„Die thailändischen Behörden haben aufgrund anhaltender Demonstrationen für das gesamte Stadtgebiet sowie für an Bangkok grenzende Provinzen ein besonderes Sicherheitsregime nach dem „Internal Security Act“ verhängt.

Für Montag, den 13.01.2014 haben Regierungsgegner Protestaktionen und die Blockade von 20 Verkehrsknotenpunkten im gesamten Innenstadtbereich Bangkoks angekündigt. Sofern diese Planung umgesetzt wird, ist mit erheblichen Beeinträchtigungen der Infrastruktur und mit größeren Verkehrsbehinderungen  zu rechnen.

Reisenden wird dringend empfohlen, ihre Reiseplanung entsprechend anzupassen und längere Verzögerungen einzuplanen. Dies gilt auch für die Verbindung vom Flughafen Bangkok in die  Innenstadt sowie in Richtung Flughafen. Die örtliche Polizei empfiehlt für den 13.01. die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel (U-Bahn, S-Bahn, Airport Link).

Es wird weiterhin geraten, Demonstrationen wie auch jegliche Menschenansammlungen im gesamten Bangkoker Stadtgebiet zu meiden.“

Quelle: Auswärtiges Amt

Fotos: gaikokujinkun, Fah Rojvithee, Jacksoncam / Flickr cc.

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