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Letzte Woche war die weltweite Reisebranche in Berlin zu Gast. Auf der Reisemesse ITB präsentierten die Welttourismusorganisation, das Büro der Vereinten Nationen für Drogen und die UNESCO zusammen ihre neue Kampagne Your Actions Count – Be a Responsible Traveller, mit der sie Reisende für die Ursachen und Folgen des illegalen Handels in Verbindung mit dem Tourismus sensibilisieren möchten.

Die Welttourismusorganisation (UNWTO), das Büro der Vereinten Nationen für Drogen (UNODC) und die UNESCO möchten mit vereinten Kräften gegen illegalen Handel vorgehen. So starteten die Organisationen bei der Tourismusmesse in Berlin zusammen eine neue globale Kampagne, mit der sie Reisende über illegalen Handel im Tourismus nicht nur aufklären möchten.
So unterstützen Sie den Kampf gegen illegalen Handel

Die UNWTO, das UNODC und die UNESCO rufen Reisende zum verantwortungsbewusstes Verhalten und Handeln auf. Egal ob es um illegalen Handel mit Menschen, Tieren, Kulturgütern, gefälschten Waren oder Drogen geht, in der Regel trägt der Tourismus zumindest teilweise eine Mitschuld an diesem schwerwiegenden Problem.

Aber wie können Touristen und Reisende als Einzelpersonen dagegen vorgehen?

Reisen Sie verantwortlich!

Your Actions Count – Be a Responsible Traveller

Tiere und Pflanzen

  • Denken Sie zweimal darüber nach, bevor Sie ein Produkt aus exotischem Holz, Pflanzen oder Tieren kaufen. Damit könnten Sie zu ihrem Aussterben beitragen.
  • Informieren Sie sich noch vor Ihrem Flug über lokale Speisen, die eventuell illegale Produkte enthalten könnten.
  • Vergessen Sie nicht, dass die Einfuhr von solchen Produkten auch schwere Strafen zur Folge haben kann.

Menschenhandel

  • Egal ob in einer Bar, in einem Hotel oder einem Restaurant, wenn Sie glauben, dass jemand gezwungen wird, gegen seinen Willen zu arbeiten, missbraucht oder verletzt wird, melden Sie dies umgehend.
  • Ihr Handeln könnte sexuelle Ausbeutung oder Zwangsarbeit vorbeugen. Besonders gefährdet sind Kinder. Stellen Sie sicher, das Sie mit ihrer Reise nicht die Ausbeutung von Kindern unterstützen.

Kulturgüter

  • Stellen Sie noch vor dem Einkauf sicher, dass Ihre Souvenirs legal und nicht gestohlen sind. Prüfen Sie auch, ob ihre Ausfuhr erlaubt ist.
  • Hinterfragen Sie immer die Herkunft der Kulturgüter.

Gefälschte Waren

  • Auch wenn Sie denken, Sie unterstützen mit Ihrem Schnäppchenkauf den Kleinhandel oder einen Straßenverkäufer, gehen gefälschte Güter oft mit krimineller Nötigung oder Ausbeutung Hand in Hand.
  • Anstelle von gefälschten sollten Sie nach ethisch korrekt hergestellten Produkten Ausschau halten.

Drogen

  • Kurz und bündig: Drogenschmuggel lohnt sich nicht!
  • Übernehmen Sie nie die Verantwortung für den Transport von Gepäckstücken, bei denen Sie sich nicht genauen über ihren Inhalt sicher sind.
Fotos: WorldTourismOrganization bei Facebook

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