Stressbekämpfung am Flughafen
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Stressbekämpfung am Flughafen

Fliegen kann manchmal ganz schön anstrengend sein. Flughafentransfers, Verspätungen, Sicherheitschecks, Zwischenstopps und wohin man auch schaut lange Warteschlangen. Der ganze Flughafenrummel kann einem ganz schön und schnell die Laune verderben. Gut zu wissen, dass sich immer mehr Airports vorbildlich darum bemühen, ihre Passagiere vor dem Stress zu schützen.

Der Kunde ist König. Dieses Motto nehmen sich auch immer mehr Flughafenbetreiber zu Herzen. Sei es kostenloser Internetzugang oder eine Kunstausstellung für den Zwischenstopp, Flughafengebäude sind heutzutage viel mehr als nur einfache Wartehallen. Neben hunderten von Flughafenkapellen rund um den Globus führen immer mehr Airports originelle entspannende Leistungen ein.

Yoga im Terminal 2

Der Flughafen von San Francisco ist einer der Vorreiter, wenn es um Stressbekämpfung am Flughafen geht. So war es auch der erste, der einen Yoga-Raum inklusive Matten-Verleih eröffnete. Nach dem Erfolg des Zen-Bereiches im Terminal 2 des Flughafens in San Francisco zog auch schnell der Dallas-Fort Worth International Airport mit eigenen Yoga-Räumlichkeiten nach.

Der San Francisco International Airport besitzt nicht nur einen Yoga-Raum. Im speziellen Berman Reflection Room werden Passagiere zum Nachdenken und Meditieren abseits der langen Warteschlangen und nervigen Sicherheitskontrollen eingeladen. Hier heißt es: Tratschen verboten! Der liebevoll eingerichtete Raum bietet außerdem eine beeindruckenden Aussicht auf die Start- und Landebahnen.
Yoga am Flughafen

Streicheleinheiten für gestresste Passagiere

Seit kurzem werden an den US-Flughäfen in Miami, Los Angeles und San José Therapiehunde im Kampf gegen den Stress eingesetzt. Das Konzept der Streicheleinheiten für Passagiere wurde am Norman Y. Mineta San José International Airport geboren, als ein Geistlicher anfing, seinen Hund im Flughafen spazieren zu führen.

An den oben erwähnten US-Airports können Passagiere somit nicht nur auf Drogenhunde treffen. Die aufmunternde Antistresshunde sorgen an der Gepäckausgabe, den Flugsteigen und vor den Check-In-Schaltern für lächelnde Gesichter. Ihre Herrchen halten außerdem jede Menge praktische Flughafeninformationen bereit.

Streicheleinheiten für gestresste Passagiere

Schlafen in der Box

Ein kleines Nickerchen tut immer gut. An den Stühlen in der Wartehalle, am Boden, auf seinen eigenen Koffern… Auf der Suche nach der bequemsten Position kennt der Einfallsreichtum der Flugreisenden meist keine Grenzen. Wer bereit ist für einen sauberen und schalldichten Schlafplatz in paar Euro hinzublättern, kann derzeit an einigen Flughäfen, unter anderem auch in München, Schlafkabinen verschiedener Anbieter nutzen.

Yotel in London

Fotos: Flavio~, RelaxingMusic, IllinoisLibrary, Effervescing Elephant / Flickr cc.

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