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Falls Sie sich auch noch im Winter jeden Morgen dazu überwinden, auf Ihren Drahtesel zu steigen, dann ist dieser Artikel genau für Sie gedacht. Die folgenden Städtereise-Tipps gelten aber auch für weniger hartgesottenen Radler. Vergessen Sie öffentliche Verkehrsmittel und treten Sie in die Pedale!

Wieso ein Fahrrad ausleihen, wenn man auch mit dem Bus, der Straßen- oder der U-Bahn gut über die Runden kommen kann? Die Drahtesel, die man in immer mehr Städten mieten kann, haben viele Vorteile. Nicht zuletzt sind sie oft günstiger und ermöglichen es einem die Stadt viel flexibler und vor allem persönlicher kennenzulernen.

Wer schon mal durch verschiedene europäische Städte geradelt ist, der weiß, auf zwei Rädern ist man nicht immer überall gleich gut und sicher aufgehoben. In so mancher Stadt des alten Kontinents sind Radwege und sogenannte Stadträder noch immer Mangelware. Auf der anderen Seite findet man zwischen den europäischen Städten aber auch richtige Radlerparadiese.

Kopenhagen

Wir behindern nicht den Verkehr, wir sind der Verkehr!

Münster

Fangen wir mal daheim an. In Deutschland gilt das westfälische Münster als die Fahrradstadt schlechthin. Egal ob der Normalbürger, die Polizeistreife oder der Politiker, hier fahren alle mit ihrer Leeze und werben auch gerne damit. Fahrräder gehören zum Stadtbild Münsters einfach dazu. So führt an einer Rundfahrt mit dem Drahtesel einfach kein Weg vorbei.

Amsterdam

Die unumstrittene Fahrradmetropole Europas war und bleibt Amsterdam. Kein Wunder, das Stadtgebiet besitzt mehr als 400 Kilometer Fahrradwege. Das beste daran, zum Unterschied zu Barcelona oder Paris ist die Stadt fast vollkommen Flach. Da müssen Sie nur beim Überqueren der Brücken ein wenig stärker in die Pedale treten.

Amsterdam

Brügge

Die Kopfsteinpflasterstraßen von Brügge eignen sich nicht gerade ideal zum Radfahren. Dafür werden Sie von der atemberaubenden mittelalterlichen Architektur für das Rütteln und Schütten entschädigt. Die flämische Schönheit besitzt ein ausgezeichnetes Netz an Radwegen, die zu Erkundungstouren entlang der malerischen Kanäle einladen.

Kopenhagen

Auch in Kopenhagen gehört das Fahrrad zum Lifestyle dazu. In der dänischen Metropole setzt man vor allem auf Modernisierung. So werden in diesem Jahr die Drahtesel des städtischen Leihradsystems sogar mit Navis am Lenker ausgestattet. So können Sie auch auf den ruhigeren Wegen (55 % der Einwohner nutzen das Rad als Fortbewegungsmittel.) zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten radeln.

Reykjavik

Reykjavik

Radfahren in Reykjavik ist, nicht zuletzt wegen des niedrigen Verkehrsaufkommens, einfach entspannend. Ziehen Sie sich jedoch warm an und füllen Sie Ihre Thermoskanne mit heißem Tee! Die Temperaturen auf Island bleiben nämlich das ganze Jahr über relativ frisch, wenn nicht sogar kalt.

Tipps für unterwegs

  • Achten Sie immer auf Verkehr von Seitenstraßen, ungeachtet davon, ob Sie Vorfahrt haben.
  • Roten Ampeln gelten auch für Fahrradfahrer. Halten Sie sich daran!
  • Findet gerade ein Critical Mass-Event in der Stadt statt? Lassen Sie es nicht aus!

Welche Städte haben Sie auf zwei Rädern entdeckt?

Fotos: Amber de Bruin, Stig Nygaard, loop_oh, Marcus Hansson / Flickr cc.

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One response to “Die attraktivsten Fahrradmetropolen Europas

  1. Amsterdam ist wahrlich eine Fahrradmetropole! Ich war bereits 3x dort und habe mit meinem Drahtesel die Stadt und Umgebung erkundet. Es gibt dort so viel zu sehen und zu erleben. Beim letzten Besuch habe ich mir dann gedacht, wenn ich schon in Holland bin, dann auch mit einem richtigen Hollandrad! Also habe ich mir in einem Fahrrad online Shop das Rad bestellt und danach Amsterdam unsicher gemacht. Mit diesem Rad lässt es sich einfach viel besser und gemütlicher fahren. Und es ist landestypisch 🙂

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