Die verrücktesten Airline-Werbekampagnen: Sind Sie schneller als das Flugzeug?
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Top 4 der verrücktesten Airline-Werbekampagnen: Sind Sie schneller als das Flugzeug?

Bei dem harten Konkurrenzkampf reicht es für die meisten Airlines schon längst nicht mehr, allein mit günstigen Flugpreisen die Werbetrommel zu rühren. Dabei ringen die Fluglinien nicht nur mit originellen Flugzeuglackierungen und immer lässigeren Safety-Videos fast schon verzweifelt um die Aufmerksamkeit potenzieller Passagiere. Folgende Werbeaktionen waren in den letzten Monaten einfach nicht zu übersehen.

Mensch gegen Maschine

Es ist noch nicht so lange her, da begeisterte der britische Linienflieger British Airways mit seinen digitalen Werbetafeln London und den Rest der Welt. Jetzt bietet die Airline fünf mutigen und vor allem schnellen Bewerbern die Möglichkeit, sich auf der Landebahn mit einem Airbus zu messen. Der schnellste Läufer des Tages wird mit Gratisflügen belohnt.

Das Wettrennen mit dem A380 Superjumbo wird passend zur Einführung der neuen BA-Direktroute zwischen London-Johannesburg auf dem südafrikanischen Flughafen von Johannesburg ausgetragen. Läufer aus aller Welt können sich noch bis zum 20. Januar 2014 auf der Seite von Man Vs Plane bewerben.

Lufthansa sucht Klaus-Heidi

Wieso ließen 41 Schweden letztes Jahr ihren Namen in Klaus-Heidi ändern? An der plötzlichen Popularität des Namens trägt die Lufthansa die Schuld. Um ihre Strecke zwischen Berlin und Stockholm zu bewerben, belohnte die Airline einen der Namensänderer mit einem Jahr Berlin inklusive Flugticket, Jahresmiete in einer schicken 70-Quadratmeter-Wohnung in Kreuzberg und zahlreichen weiteren Annehmlichkeiten.

Einer der die Namensänderung sicher nicht bereut ist Eric Michael Andersson, oder genauer Klaus-Heidi Andersson. Der 24-jährige Schwede kann es sich ein Jahr lang in Berlin gut gehen lassen, während die anderen 40 Bewerber wahrscheinlich schon fleißig die Formulare für die Beantragung einer neuen Namensänderung ausfüllen.

WestJet Airline kauft Weihnachtsgeschenke

Pünktlich vor den Feiertagen entschied sich die kanadische Airline WestJet, Weihnachtmann zu spielen und Geschenke an 250 nichtsahnende Passagiere zu verteilen. Diese konnten am Flughafen Hamilton an einer riesigen Geschenke-Box ihre Tickets einscannen, um vor ihrem Abflug nach Calgary mit dem Weihnachtmann zu plaudern.

Das Weihnachtswunder: Nach der Landung am Flughafen Calgary liefen auf einmal die im Gespräch mit dem Weihnachtsmann erwähnten Geschenke über das Gepäckblaufband. Die Aktion drückte nicht nur bei den beschenkten Passagieren sondern auch bei YouTube-Nutzern gehörig auf die Tränendrüse. Das dazugehörige Video sammelte bis heute fast schon 35 Millionen Klicks.

Heineken tauscht die Reiseziele

Schon recht. Heineken ist keine Airline. Das Unternehmen lieferte uns im letzten Jahr trotzdem eine der gelungensten Werbeaktion auf einem Flughafen. Haben Sie schon vom Departure-Roulette gehört? Die Heineken-Werbeaktion am JFK-Flughafen in New York könnte man als eine Art Reiseziel-Roulette beschreiben.

Eine Kameracrew hielt dabei nichtsahnende Fluggäste mit der Aufforderung, ihr Flugticket gegen ein neues Reiseziel einzutauschen, an. Der Haken? Sie wussten nicht, wohin ihr neuer Flug gehen wird. Darüber entschied ein roter Knopf auf einer speziell für die Aktion aufgestellten Abflugtafel. Eine Herausforderung für Abenteurer und Reisende mit Billigflügen.

Würden Sie sich trauen, Departure-Roulette zu spielen?

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