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Etihad Airways: Ein bisschen extra zahlen und der Nachbarsitz bleibt frei

Zugegeben, es ist im Flugzeug nicht immer angenehm über Stunden neben Menschen zu sitzen, die beispielsweise chronisch zu viel Platz einnehmen, deren Kopf wenn sie einschlafen auf unsere Schulter kullert, manche stören sich auch an Körpergeruch oder daran, wenn es sich bei dem Sitznachbar um lauthals schreiende Kinder handelt. Aber würden Sie mehr Geld ausgeben, damit der Sitzplatz neben Ihnen frei bleibt? Etihad Airways bietet jetzt eine entsprechende Möglichkeit.

Die Golfstaatenairline mit Sitz in Abu Dhabi bietet Passagieren der Economy Class an, beim Buchen bis zu drei zusätzliche Sitze hinzukaufen. Da man ja aber nie garantieren kann, ob es am Ende freie Sitze geben wird, funktioniert das Ganze wie ein Auktion. Man bietet und erwirbt dadurch die Chance auf einen freien Nachbarsitz. Wieviel der Minimalpreis dabei beträgt, hängt von der Strecke und vom Zeitraum ab. Ob das eigene Gebot erfolgreich war, wird 30 Stunden vor Abflug bestätigt. Im Extremfall können sich Passagiere dadurch so viel Platz verschaffen, das Sie sich auf ihren vier freien Plätzen ausbreiten können wie in einem schmalen Bett – auf Langstreckenflügen eigentlich gar nicht so schlecht!
Für Etihad Airways ist die „Neighbour-Free-Seat-Option“ eine weitere Möglichkeit für Zusatzeinnahmen, die sich insbesondere dann bezahlt macht, wenn man aus den Sitzen, die sonst leer geblieben wären, doch noch bares Geld machen kann.

Wie sehen Sie das? Würden Sie mehr bezahlen, um sicherzustellen, dass keiner neben Ihnen sitzt?

Fotos: Flugzeugsitz von Unsplash

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