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Flugtipps aus dem Cockpit

Flugzeugpiloten sind ja die Reiseexperten schlechthin. Das vergessen viele noch all zu schnell. Meistens hat man mit dem Kapitän ja nicht viel zu tun. Ein Blick durch das Cockpit-Fenster beim Einsteigen, eine kurze Durchsage… Diese Herren wissen jedoch nicht nur wie man fliegt, sie wissen auch wie es sich am gemütlichen fliegt. Hier ein paar Tipps auch dem Cockpit.

Wenn man vor dem Start oder nach der Landung am Flughafen schon einmal zufällig ein Gespräch unter Piloten mitbekommt, geht es meistens um das Wetter und die Flugbedingungen. Piloten sammeln mehr Meilen als so mancher Vielflieger und Flugbegleiter zusammen. Wenn jemand übers Fliegen beschied weiß, dann ist es ihr Kapitän.

Der frühe Vogel… reist gemütlicher

Wenn Sie mit Flugangst zu kämpfen haben, sollten Sie Flüge am frühen Morgen buchen. Diese verlaufen in der Regel ruhiger und mit weniger Turbulenzen. Wegen der Erwärmung der Erde im Laufe des Tages sind Nachmittagsflüge meistens holpriger und auch Gewitter wahrscheinlicher.

Husten, Niesen und andere Beschwerden

Oft fragen sich Reisende, wieso sie gerade nach ihrem Flug krank werden. Die kleine Erkältung nach der Landung kommt nicht von der recycelten Luft in der Maschine. Der Krankheitsüberträger sind eher die Armlehnen und Tasten. Zwischen zwei Flügen hat nämlich kein Reisebegleiter die Zeit, noch einmal schnell alle Sitzplätze zu desinfizieren.

Über den Flügeln

Am ruhigsten fliegt es sich immer über den Flügeln. Hier bekommen Sie eventuelle Turbulenzen am wenigstens zu spüren. Schnappen Sie sich also einen Sitz in der Mitte des Flugzeuges, so nah wie möglich an der Tragflächen. Holpriger fliegt es sich dagegen auf den hinteren Plätzen.

Über den Flügeln

Triebwerksausfall

Die Meldung “eines unserer Triebwerke ist ausgefallen” kennen die meisten Reisenden nur aus dem Film. Sollten Sie einmal auf ihrem Flug die Durchsage doch zu hören bekommen, ist es noch lange kein Grund zur Panik. Die meisten Flugzeuge fliegen sich genau so gut mit nur einem Triebwerk.

Mayday!

Es gibt keine solche Sache wie eine Wasser-Landung. Dies ist nur ein sanfter Ausdruck für Bruchlandung in den Ozean. Eine solche Meldung bekamen die Passagiere von British Airways übrigens in diesem Jahr schon zweimal versehentlich zu hören. Dem Schock folgten natürlich Entschuldigungsschreiben.

Sind Sie nicht auch froh, dass diese Jungs keine echten Piloten sind?

Fotos: Muffet, jimmyharris / Flickr cc.

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