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Sprechen mit den Händen kann einem auf Reisen oft zur Hand kommen, vor allem, wenn einem die Fremdsprache des Landes nicht so richtig von der Zunge geht. Doch manchmal kommen die „handlichen Gesten“ von daheim im fremden Land nicht so gut an. Zu Hause praktisch, auf der anderen Seite der Welt beleidigend. Hier kommen ein paar Gesten, die Sie auf Reisen lieber vermeiden sollten.

Daumen hoch!

Der zur Seite ausgestreckte Daumen wird in Europa und rund um Nordamerika zum Trampen benutzt. Wenn Sie es den Fahrern noch ein bisschen leichter machen möchten, hilf ein Schild mit dem Namen oder dem Kürzel der Destination. Wir kennen aber auch alle den „Daumen hoch“ um jemanden zu gratulieren oder das „okay“ für etwas zu geben.

Ein solcher Daumen hat in den meisten Ländern eine positive Konnotationen. Würde man zumindest denken. Wenn Sei jedoch in den Nahen Osten reisen, ist dies eine der schlimmsten Gesten, die sie in der Öffentlichkeit machen können. Dort wird der Daumen nämlich als Zeichen von Beleidigung gesehen. Das gleiche gilt für Teile von West-Afrika, Australien und Thailand.

Daumen hoch!

Peace!

Peace!Wenn Sie mit Ihrem Zeige- und Mittelfinger ein „V“ bilden, kann es als Zeichen des Friedens, eine populäre Geste der Hippie-Bewegung der 60er Jahre, gelten. Das „V“ steht aber auch für Sieg wie Victory oder in manchen Länder einfach für die Zahl 2.

Aber Vorsicht! Sie sollten das Zeichen nie mit der Handfläche nach innen, zu sich gerichtet, machen. Eine solche Geste gilt nämlich nicht nur in GroßbritannienIrland,Neuseeland und Australien als schlimme Beleidigung.

Rock on!

Wenn Sie eine Faust machen und dabei den Zeigefinger und den kleinen Finger ausgestreckt lassen, kann es rund um die Welt auf zahlreiche Weisen interpretiert werden. Nicht nur in Nordamerika sieht man das Zeichen oft bei Konzerten als Geste des „Abrockens“. In Europa ist Das Zeichen vor allem bei der Metal-Gemeinde beliebt.

In Ländern des Mittelmeerraumes kann diese Geste jedoch als vulgäre Beleidigung gelten. Das Zeichen ist eine Nachahmung der Hörner des Teufels und seine Bedeutung ändern sich je nachdem, in welche Richtung Ihre Handfläche zeigt. Wenn Sie sich also nicht sicher sind, sollten Sie die Geste bei ihrem Mittelmeerurlaub lieber vermeiden.

Hörner des Teufels

Zwinkern

Ein bisschen weg von den Händen aber trotzdem ein potentielles Fettnäpfchen ist das Zwinkern. Das absichtliche Zwinkern gilt in den meisten westlichen Kulturen als Begleitzeichen zu einem Scherz. Man weiht seinen Mitspreche sozusagen mit einem Zwinkern ein.

In den meisten Teilen Lateinamerikas ist es jedoch eine einladende romantische oder sogar sexuelle Geste. Passen Sie also auf, wem Sie in Südamerika zuzwinkern. Diese kleine Geste wird in China benutzt, wenn man jemanden imitiert. Zwinkern Sie also mäßig! 

;-)

Don’t get me wrong!

Don't get me wrong!

Wenn Sie stolzer Besitzer eines iPhones sind, kann ihnen diese Applikation mit dem passenden Namen Verstehen Sie mich nicht falsch dabei helfen, das richtige Handzeichen für das richtige Land zu finden. Wir sagen nur; Daumen hoch!

Noch ein kleiner Tipp: Mit einem Lächeln sind Sie überall willkommen. Dieses hilft, wo immer sie auch unterwegs sind, kulturelle Barrieren zu überbrücken und das Eis zu brechen.

Für alle Trekkies

Lebt lang und in Frieden!

Lebe lang und in Frieden!

Haben Sie sich auch schon einmal „in ein Fettnäpfchen hineingestikuliert“?

Fotos: Screenshot (Applikation); apdk, OliBac, opethpainter  stef thomas, Sam Howzit / Flickr cc.

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