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Die italienische Küstenstadt erholt sich gerade von ihrem weltberühmten Karneval und der dazugehörigen Touristenwelle. Dies soll jedoch nicht heißen, dass sie im übrigen Jahr nicht sehenswert wäre. Leider hat sie nicht gerade den Ruf einer Low-Budget-Destination. Wir sammelten ein paar Tipps für alle, die ihr Reisebudget in Venedig schonen möchten.

Trotz der Bettensteuer und des muffigen Geruchs im Sommer ist die Stadt nicht nur bei Italien-Fans ein Muss. Dabei haben es Sparfüchse in Venedig nicht gerade leicht. Schauen kostet nichts. In den meisten Fällen jedenfalls. In Venedig können Sie sich gleich von draußen einen guten Blick über die meisten der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt verschaffen. Die Architektur der Stadt, mit ihren Kanälen, Brücken, versteckten Plätzen und Palazzi, ist einfach faszinierend. Die folgenden Stationen sollten Sie bei Ihrem Rundgang auf keinen fall auslassen.

Piazza San Marco

Falls Sie sich schon einen guten italienischen Kaffee gönnen möchten, tun Sie es lieber wo anders. Die Terrassen der Cafés und Restaurants am Markusplatz schauen zwar verlockend aus, dafür kann Sie hier schon ein Espresso locker 8 Euro kosten. Holen Sie sich Ihren Kaffee aus einer der Seitenstraßen und beobachten Sie die Menschen und Tauben vor dem Markusdom. Falls Sie einen blick in das imposante Bauwerk werfen möchten, lohnt sich auch das Schlangestehen.

Ponte di Rialto

Ponte di Rialto

Von dieser wohl berühmtesten Brücke Italiena bietet sich Ihnen eine der schönsten Aussichten auf die Kanäle der Stadt. Beobachten sie die vorbeifahrenden Gondeln oder besuchen Sie den nahegelegenen Markt von Rialto, auf dem alles vom frischen Fisch bis zu Früchten und Gemüse angeboten wird.

Campo Santa Margherita

Der Platz ist die weniger überfüllte Alternative zum Piazza San Marco. Vor allem am Nachmittag, können Sie hier in aller Ruhe die Sonnenstrahlen genießen. Hier erleben sie das wahre Venedig. Frühaufstehern wird auch der bunte Fischmarkt am Morgen nicht entgehen. Sehenswert ist auch das erste jüdische Ghetto Ghetto Europas, wo noch immer zwei der einst fünf Synagogen der Stadt geöffnet sind.

Palazzo Labia und San Giorgio Maggiore

Zwischen Mittwoch und Freitag können Sie im Palazzo Labia die prächtigen Fresken des Ballsaals bewundern. Der Eintritt ist kostenlos, dafür sollten Sie sich aber im Voraus anmelden. Auf der Insel San Giorgio Maggiore können Sie in der gleichnamigen Kirche eine Ausstellung des Malers Tintoretto bewundern. Um die Aussicht aus dem Glockenturm der Kirche genießen zu können, müssen Sie jedoch einen Eintritt bezahlen.

Kostenlos Kulturver

Falls Sie von kostenlosen Konzerten, Ausstellungen und anderen Events profitieren möchten, sollten Sie immer Ausschau nach Plakaten halten und in Cafés die Flugblätter durchstöbern. Vor allem während der Kunst- und Kulturwoche im Mai bieten viele Museen kostenlose Events und Ausstellungen an.

In den Sommermonaten können Aie auch das eine oder andere kostenlose Open-Air-Koncert erleben. Sonst bleiben Ihnen ja noch immer die Straßenmusiker. Pünktlich zur Biennale dagegen steigen zwar auch die Hotelpreise in Venedig, dafür können Sie abseits der Hauptveranstaltungen von einer Vielzahl an kostenlosen kulturellen Events profitieren.

Falls Sie sich nach diesem Sparkurs noch immer keine Gondelfaht leisten können, bietet sich als preiswerte Alternative eine Fahrt mit einem Boot des örtlichen öffentlichen Verkehrs-Unternehmens ACTV. Linie 1 verlüft den Canal Grande entlang.

Fotos: secret.dimensionsold fogey 1942 / Flickr cc.

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