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Die Schulferien werden länger. Aber nicht so, wie es sich die Schüler wünschen würden. Die Anzahl der Ferientage liegt in den einzelnen Ländern weiterhin bei 75. Ändern soll sich in den kommenden Jahren lediglich der Schulferien-Zeitraum, der bis 2018 auf rund 90 Tage erweitert werden soll. Damit setzen sich wirtschaftliche Interesse gegen die Belange der Pädagogen durch.

Die Schulferien werden länger. Zumindest für Schüler klingt dies wohl nach der perfekten Nachricht zum Wochenstart. Doch an dem Hamburger Abkommem, das schon seit 1964 die Anzahl der Ferientage für Schüler bundesweit auf 75 pro Jahr festlegt, wird auch in der Zukunft nicht gerüttelt. In den kommenden Jahren soll lediglich der Zeitraum der Ferien stufenweise auf rund 90 Tage erhöht werden.

Tourismus vs. Bildung

Die Erweiterung des Sommerferien-Zeitraums auf 90 Tage bis 2018 wurde von den Ministerpräsidenten schon beschlossen. Die Termine der einzelnen Bundesländer sind zwar noch nicht bekannt, künftig könnten die Sommerferien, und damit auch die erste Reisewelle, in einzelnen Ländern jedoch schon im Juni beginnen. Damit setzten sich wirtschaftliche Interessen gegen die Anliegen der Pädagogen durch.

Der Zeitkorridor für die Sommerferien umschließt in diesem Jahr noch 71 Tage. In den kommenden Jahren wird dieser jedoch stufenweise auf 90 Tage erweitert. So werden Bundesländern für die Einteilung ihrer Sommerferien im nächsten Jahr schon 78, in 2016 und 2017 82 und in 2018 90 Tage zur Verfügung stehen. Die neue Zeitperiode von 90 Tagen soll danach bis 2024 gültig sein.

Länder wollen Schulferien erweitern

Damit siegte in der Diskussion Wirtschaft gegen Schule eindeutig die Wirtschaft, genauer die Tourismus-Industrie. Laut einer Analyse des Deutschen Tourismusverbandes könnte die Verlängerte Sommersaison bis zu 15,6 Milliarden Euro mehr Umsatz bringen und 250.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Eine Gute Nachricht für die Reisebranche, vor allem Hotellerie und Transportunternehmen.

Auf der anderen Seite wirkt sich die angekündigte Änderung negativ auf die Unterrichtsplanung aus. Falls Die Sommerferien nämlich noch weiter vorgezogen werden oder noch später enden lassen sich die Schuljahre nur noch schwer organisieren.

Fotos: bubbabyte, woodleywonderworks / Flickr cc.

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