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Der Countdown läuft. Von der Eröffnung der Olympischen Spiele in Sochi trennen uns nur noch drei Tage. Während Journalisten und Besucher über nicht fertige Hotels und Baulärm klagen, beteuern die Organisatoren in Sochi: „Bis Freitag ist die Stadt bereit.“ Doch auch all der Baulärm kann die Diskussionen über die Sicherheit und eventuelle terroristische Anschläge nicht komplett übertönen.

Vor dem Start der Winterspiele am 7. Februar gibt es im russischen Badeort Sochi am Schwarzen Meer noch einiges zu tun. Dabei sorgt das 40-Milliarden-Projekt, Euro wohlgemerkt, schon seit der Vergabe des Austragungsortes um jede Menge Negativpresse. Nicht zuletzt seit den Selbstmordanschlägen in Wolgograd, bei denen 34 Menschen getötet wurden, häufen sich auch Zweifel über die Sicherheit während des Sportereignisses.

So warnte das Außenministerium der Vereinigten Staaten US-Bürger vor einer erhöhten Terror-Gefahr während der Winterspiele und kündigte Hilfe bei den Sicherheitsvorkehrungen in Form von Kriegsschiffen, die im Schwarzen Meer stationiert werden, und Transportflugzeugen an. Auch das FBI soll mit mehreren Dutzend Agenten für zusätzliche Sicherheit an der Russischen Riviera sorgen.

Sochi: Zwischen Bauchaos und Angst vor Anschlägen

Nach den Sommerspielen 1980 in Moskau ist es das zweite Mal, dass die Olympischen Spiele in einer russischen Stadt ausgetragen werden. Dabei schaffte es Sochi erst im zweiten Anlauf, das Olympische Komitee von seinen Qualitäten als Austragungsort zu überzeugen. Da darf man sich keine Patzer erlauben. In erster Linie nicht bei der Sicherheit.

SochiSo gilt nicht nur zwischen dem 7. und dem 23. Februar 2014 in und um Sochi höchste Alarmbereitschaft. Die Sportanlagen werden zu richtigen Hochsicherheitszonen aufgerüstet. Neben einem deutlich erhöhten Polizei- und Soldatenaufgebot sollen auch Scharfschützen die Sicherheit der Teilnehmen und des Publikums garantieren.

Die Organisatoren haben derzeit nicht nur mit der Vorbereitung der Sicherheitsvorkehrungen einiges um die Ohren. Die schon angereisten Journalisten und Besuche klagen nämlich über das Bauchaos vor Ort. Viele der Hotels in der Bergregion Krasnaja Poljana sind noch immer nicht fertig, zur großen Unzufriedenheit der Internationalen Olympischen Komitees.

Fliegen Sie auch nach Sochi? Wir hoffen Ihr Hotel steht schon bereit.

Fotos: rapidtravelchai / Flickr cc.

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