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Die Leitung des Standard Hotels in New York zeigt sich alles andere als prüde und verschlossen. Während man in den USA streng darauf achtet, was über die Bildschirme flimmern darf, werfen die Hotelleitung und die Gäste des Nobelschuppens alle konservativen Standards aus den riesigen transparenten Fenstern.

Falls Sie in New York unterwegs sind und am Standard Hotel vorbeilaufen, wundern Sie sich also nicht, wenn Sie Passanten begegnen, die ihre Augen zu den Glasfenstern in der Höhe wenden. Die stillen Örtchen des Klubs Boom Boom Room, die sich im 18. Stockwerk des New Yorker Luxushotels befindet, haben nämlich völlig durchsichtige Fenster.

Die Glasfronten sind nicht nur für den Ausblick da

Schon vor drei Jahren sorgte das Hotel für viel Aufsehen. Die Glasscheiben der Zimmer und Toiletten des Hotels reichen ja vom Boden bis zur Decke. So entschied sich die Hotelführung für eine freizügige Werbeaktion mit einer echten Peepshow für die Passanten.

Die Hotelleitung forderte ihre Gäste und Angestellten angeblich sogar auf ihrer Facebook-Seite dazu auf, Haut zu zeigen… und noch mehr. Wie die Bild berichtet animierte man sie mit den folgenden Worten: „Leben Sie Ihren Exhibitionismus aus, teilen Sie Ihre intimen Momente – die Glasfronten sind nicht nur für den Ausblick da.“

Die 337 Zimmer des Standard Hotels in New York sind natürlich auch mit Vorhängen ausgestattet. Somit sind auch Gäste, die zumindest ein wenig Schamgefühl besitzen oder Wert auf ihre Privatfähre legen, auf der sicheren Seite. Inwiefern Sie natürlich die Warnungen, die im Zimmer auf die durchsichtigen Fenster hinweisen, nicht übersehen.

Standard Hotel in New YorkKlubtoiletten zeigen alles

Die Leitung des Hotels beweist erneut, dass es sich beim Standard Hotel um kein Standard-Hotels handelt. In den Toiletten des Klubs Boom Boom Room werben sie nämlich mit nacktem Hintern um Besuche und Schaulustige. Die Gästetoiletten des angesagten Klubs, die sich im 18. Stockwerk befinden, verstecken nämlich nichts!

So können Passanten mit einem guten Auge und einem Teleobjektiv, die Party-Gäste dabei beobachten, wie diese ihr nicht ganz so privates Geschäft verrichten. Ob wirklich alle Besucher des schicken Klubs von den durchsichtigen Fenstern auf den Gästetoiletten wissen? Zu den berühmten Gästen des Klubs zählen Laut Bild sogar Madonna, Lady Gaga und Jude Law.

Es stellt sich die Frage, wer den mehr von der Aktion hat, die Exhibitionisten oder die Voyeure. Am meisten davon profitiert aber auf jeden Fall die Hotelkasse.

Geschmacklos oder genial?

Fotos: Genista, Lauren Manning / Flickr cc.

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