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Zwei Studenten aus Burkina Faso und Burundi wurden im April im Wettbewerb der sozialen Erfindungen der University of California in Berkeley für ihre neue Seife Fasoap ausgezeichnet. Diese hält wirksam Malaria-Mücken fern und könnte schon bald Tausende Leben retten sowie Reisenden als Ergänzung zur Malaria-Präventive dienen.

Im April diesen Jahres wurden die Studenten Moctar Dembele und Gerard Niyondiko für ihr innovatives Projekt als erste Afrikaner im Globalen Wettbewerb sozialer Erfindungen der University of California ausgezeichnet. Sie entwickelten die Fasoap, eine Seife, die gefährliche Malaria-Mücken fernhält und ihre Larven tötet. Die Seife wird in Burkina Faso produziert und enthalten ausschließlich lokale Zutaten, unter anderem Zitronengras und Shea.

Die Seife sollte nach der Durchführung von zusätzlichen Tests schon bald auf den Markt kommen. Durch ihren Preis von 46 Eurocent wäre sie auch der breiten Bevölkerung zugänglich und konnte nicht nur Tausende von Leben retten, sondern auch neue Jobs für die Bevölkerung schaffen. Ein weiterer positiver Aspekt der Seife: Sie verursacht keine Nebenwirkungen, die zum Beispiel bei präventiven Medikamenten auftreten können.

Krankheitsbild

Je nach Erreger können zwischen der Infektion und dem Auftreten der ersten Symptome von 6 Tagen bis zu einem Jahr vergehen. Die Krankheit macht sich zuerst in Form von Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Erschöpfung bemerkbar. Je nach Malaria-Art treten Schüttelfrost und Fieberschübe als Nebenwirkungen von platzenden Blutkörperchen auf. Die gefährlichste Art ist die Falciparum-Malaria, die auch zum Tode führen kann.

Prophylaxe

Der beste Schutz vor Malaria ist die Prävention von Stichen der Anophelesmücke. Die Mücken sind in betroffenen Gebieten vor allem während der Dämmerung und in der Nacht aktiv. Tragen Sie in Malaria-Regionen immer passende Kleidung und sprühen Sie sich mit geeigneten Insektiziden ein.

Auch der Schlafraum sollte stets mückensicher sein. Prüfen Sie ihr Moskitonetz immer auf eventuelle Löcher. Zusätzlich können Sie es auch mit Insektiziden einsprühen. Empfehlenswert ist die Imprägnierung mit Cyfluthrin, das die Insekten beim Kontakt mit dem Netz tötet. Repellents und Netze sind auch im Shop des Tropeninstitutes erhältlich.

Imprägniertes  Moskitonetz

Auch eine passende Reiseapotheke ist empfehlenswert. Decken Sie sich noch vor Ihrer Abreise mit geeigneten Medikamenten ein. Passende Malaria-Medizin ist in gefärdeten Regionen nämlich oft vergriffen. Über Gebiete, in denen Sie den gefährlichen Mückenstichen ausgesetzt sind, informiert Sie laufend das Tropeninstitut.

Fotos: tropdoc und wallygrom / Flickr cc.

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