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Was Reisende nach der Air-Berlin-Pleite wissen sollten

Seit Beginn der Woche ist es offiziell: Die deutsche Billigfluglinie Air Berlin ist pleite. Die Unternehmensverwaltung hat bereits den Insolvenzantrag gestellt. Doch was sollten Reisende beachten, die bereits Flüge mit Air Berlin gebucht haben?

Vorab ist zu sagen, dass der Bund den weiteren Flugbetrieb der Fluglinie noch bis November durch einen 50-Millionen-Euro-Kredit absichert, erklärte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU). Auch das Luftfahrtbundesamt erhält die Betriebsgenehmigung für Air Berlin bis dahin aufrecht.
Falls Sie einen Flug mit Air Berlin über einen Reiseveranstalter gebucht haben, dann ist dieser auf jeden Fall in der Pflicht für einen Ersatzflug zu sorgen, wenn nicht mit Air Berlin, dann mit einer anderen Fluglinie. Auch Extrakosten, etwa durch einen längeren Hotelaufenthalt müssen dabei abgedeckt werden. Allerdings sollten Sie zuvor das Kleingedruckte lesen, denn bucht man im Internet nicht durch einen Reiseverantstalter, sondern durch sogenannte Reisevermittler, dann besteht diese Versicherung nicht.
Einige Experten fürchten, dass das Verschwinden von Air Berlin zukünftig zu verteuerten Ticketpreise führen könnte.

Fotos: Air Berlin von b1-foto

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