Da will sich wohl jemand vor seiner Verantwortung drücken.
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Was wünscht man sich für das neue Jahr, wenn man an Reisefieber leidet?

Reisekissen, Gepäckanhänger, Sofortbildkameras? Nein, diesmal geht es nicht um Reise-Gadgets und anderen Schnickschnack, den man so unter dem Weihnachtsbaum vorfindet. Denken Sie mal aus dem kommerziellen Rahmen. Was wünscht man sich als Reisende(r) für 2014? Neben den Klassikern wie Gesundheit und Flugschnäppchen gibt es da noch so einiges. Fangen wir mal mit einer Lockerungen der Handgepäckregelungen an…

Allein reisen – unbezahlbar! Für alle anderen gibt es Reisepartner. So wünscht sich wohl so manch eine reisefreudige Seele, den perfekten Reisegefährten. Einen, der nicht meckert, auch mal gern in einen See springt und dem man danach die Handtuch-Referenz nicht extra erklären muss. Dann wären noch Couchsurfing-Gastgeber auf der selben Wellenlänge und Freunde, die Auswandern und einem die beste Ausrede zum Verreisen geben.

Vorfreude
Als Vielflieger wünscht man sich Sitznachbarn, die nicht schon um 6 Uhr morgens ihre kompletten Pläne für die kommenden Feiertage durchdiskutieren müssen. Da helfen nämlich nicht einmal Ohrstöpsel. Bitte, bitte auch das das Handyverbot beibehalten! Zumindest was die Gespräche angeht. Dauerquatscher sind schon im Zug und Fernbus lästig genug. Liebe Busse und Züge, bitte pünktlich bleiben!

Der reisende Amateurfotograf wünscht sich selbstverständlich jede Menge interessanter Fotomotive. Welche, mit denen man auch bei seinen Facebook-Freunden einen guten Eindruck hinterlassen kann. Da wird auch mal die Bescheidenheit zur Seite geschoben. Das perfekte Foto. Man kann es sich ja wünschen. Farbenfrohe Landschaften, originelle Straßenkunst und viele Spiegelbilder. Und die Rede ist nicht von Selfies im Badezimmer.

Vergessliche Reisende wünschen sich wahrscheinlich ein besseres Erinnerungsvermögen. Oder einfach weniger im Voraus planen. Damit man nicht vergisst, dass man sich schon vor einem halben Jahr einen Flug nach Barcelona gesichert hat, und man sich genau für den Reisezeitraum voller Vorfreude Theatertickets für eine Vorstellung, auf die man schon seit einem Jahr wartet, anschafft. RESCHEDULE, RESCHEDULE, RESCHEDULE!

Fernweh

Der Konzertfreak wünscht sich seine Lieblingsbands auf Tour, spannende Konzerttrips, gutes Wetter für das Anstehen vor den Shows und Open-Air-Events, interessante Bekanntschaften, die einem das Warten verkürzen, und nicht zuletzt weniger Smartphones, die einem während des Konzerts vor die Nase geschoben werden. Klartext: Plätze in der ersten Reihe.

Was sagt der Tramper? Viele Autos, die bereit sind anzuhalten. Tolle Aussichten entlang von Küstenstraßen und interessante Gespräche mit Lastwagenfahrern. Anekdoten von Rastplätzen. Und auch wenn man mal selber hinter dem Steuer sitzt, eine sichere und entspannte Fahrt, inklusive passenden Soundtrack. Ein immer volles MP3-Player-Akku!

Der schwer schuftende Reisende wünscht sich dann noch mehr Urlaubstage. Da sich dieser Wunsch wohl eher schwer erfüllen lässt, ist man meist schon mit einem gut gelaunten Boss, der gegen flexible Arbeitszeiten und Arbeit “from abroad” nichts einzuwenden hat, zufrieden

Mantra

Und so weiter, und so weiter…

Fotos: MSVG, Kuster & Wildhaber Photography, Yoann Lambert, khloges / Flickr cc.

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