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Wenn Flugbegleiterinnen zum Tanzen einladen

Flughäfen dienten schon Oft als Schauplätze für Flashmobs. Dabei handelte es sich meistens nicht um eine scheinbar spontane Tanzeinlage. Immer öfter wird das Phänomen Flashmob zu Werbezwecken benutzt. Ob Werbe-Gag oder ein klassischer Flashmob, Mitmachen ist noch immer erlaubt und erwünscht, solange Sie sich natürlich der Choreographie gewachsen fühlen. Das Warten auf dem Flughafen braucht also nicht immer langweilig zu sein.

2003 fand in New York im Kaufhaus Macy’s der erste dokumentierte Flashmob statt. Seitdem kann man sich von Flashmob-Videos gar nicht mehr retten. Auf Flughäfen sind es eher die Werbeagenturen, die im Auftrag von Fluggesellschaften oder anderen Unternehmen, die in den Reisenden potenzielle Kunden erkennen, für Abwechslung sorgen. Hier ein paar Beispiele, die um die Welt gegangen sind.

Duty-Frees im Flashmob-Fieber

Das Video vom Dubai International Airport ist noch frisch. Ein paar Tänzerinen verkleidet als Flugbegleiterinnen fahren eine Rolltreppe hinunter und dann geht es schon los. Gesponsert wurde das ganze von der Duty-Free-Abteilung des Flughafens und sollte als Werbung für die neue Prepaid-Karte dienen. Die Tänzer und Tänzerinnen verbrachten vor der Schow ganze 40 Minuten undercover als Flugpersonal und Duty-Free-Angetellte verkleidet.

http://youtu.be/_yXy4YGOyvU

Eine Werbeaktion, die sich sehen lassen kann. Der Duty-Free-Shop in Dubai hatte jedoch etliche Vorläufer an deren Erfolgsrezepten er sich orientieren konnte. Im März diente zum Beispiel auch der Flughafen Rafic Hariri in Beirut als Bühne für einen Flashmob als Teil der “Take Back More” Kampagne.

Ein Rückblick

Kreativität, Schnelligkeit und vor allem Spontanität gelten als die wichtigsten Zutaten für einen Flashmob. Die Teilnehmer synchronisieren ihren Auftritt in der Regel auf Internetplattformen wie Facebook.

In den Jahren 2009 und 2010 erlebten gesponserte Flahmobs auf Flughäfen einen richtigen Boom. So feierte zum Beispiel die KLM ihren siebzigsten Geburtstag in Portugal mit einer Showeinlage und auch die Fluggesellschaft TAP hatte mehrere Flashmobs organisiert.

Es scheint fast so als ob sie auf einem Flughafen eher als Statist für einen Werbefilm dienen werden, als das Sie Zeuge eines richtigen Flashmobs werden. Eines muss man zugeben, die Choreographien sind auf jedem Fall nichts für Menschen mit zwei linken Füßen.

Haben Sie auch schon einmal bei einem Flashmob mitgemacht?

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