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Vergangenen Freitag ging die letzte Folge der RTL-Datingshow „Adam sucht Eva – Gestrandet im Paradies“ auf Sendung. In der dritten Staffel des nicht unumstrittenen Sendeformats verschlug es neben elf „Normalo“-Singles auch sieben Prominente auf eine einsame Insel in der Südsee, wo sie ihren Traumpartner finden sollten – so wie Gott sie geschaffen hat. Neben nackten Körpern waren dabei auch wunderschöne Strände zu sehen. Wir haben mehr über die Trauminsel, die als Drehort diente, in Erfahrung gebracht.

Hinter der „Insel der Versuchung“, wie sie in der Show genannt wird, verbirgt sich eigentlich das traumhafte Atoll Tikehau auf Französisch-Polynesien. Es gehört zum Tuamotu-Archipel im Pazifischen Ozean und liegt rund 320 km nördlich von Tahiti. Entdeckt wurde es für Europa erst 1816 von Otto von Kotzebue im Rahmen einer russischen Expedition. Wenn sich nicht gerade C-Klasse-Promis wie Peer Kusmagk, Leonore Bartsch, Ronald Schill, Janni Hönscheid, Sarah Joelle Jahnel und Janina Youssefian (siehe Bild) auf den Inselchen, die eine Lagune umschließen tümeln, leben hier gerade einmal etwas mehr als 500 Menschen.

Weniger „Dating-Insel“ als „einsame Insel“

Im Gegensatz zu beliebten Urlaubszielen wie Mallorca, Teneriffa und Co. ist Tikehau bisher wenig bekannt und dem Tourismus kaum erschlossen. Es gibt kaum Pensionen, dafür aber ein 4-Sterne-Luxushotel, das Pearl Beach Resort, in dem auch die zu Adam und Eva gekrönten Teilnehmer der Datingshow gemeinsam die Nacht verbringen dürfen. Eine Übernachtung kostet rund 350 Euro. Ansonsten leben die Inselbewohner hier vor allem von der staatlich subventionierte Gewinnung von Kopra (dem Fleisch der Kokosnuss) und dem kommerziellen Fischfang. Auch der Rest der Inselwirtschaft ist recht überschaubar: Es gibt einen Bäcker, zwei kleine Läden und einen winzigen Imbiss. Weiterhin einen Flugplatz und eine Tauchstation. 2001 entstand mit staatlicher Unterstützung außerdem eine winzige Sägemühle. Tikehau ist also eher ein ruhiges, abgeschiedenes Südseeparadies als eine wilde Partyinsel.

Ideal für Taucher

Dafür werden Tauchfreunde auf und um das Atoll herum voll und ganz auf ihre Kosten kommen. Nicht nur gibt es atemberaubende Korallenriffe zu bestaunen, sondern auch eine faszinierende Unterwasserwelt zu entdecken. 1987 fanden Meeresforscher heraus, dass sich nirgendwo sonst in Französisch-Polynesien so viele verschiedene Fischarten tummeln wie hier. Neben Delfinen kann man auch meterlangen, aber friedliche Haie sowie riesige Mantarochen und süßen Meeresschildkröten begegnen. In der Riffpassage von Tuheiva kann man außerdem Zeuge eines ganz besonderen Schauspiels werden: Dem Ballett der Mantarochen. Dabei springen die Fische aus dem Wasser in die Luft, um nach nur ein paar „Flügelschlägen“ wieder unterzutauchen. Aber auch Scharen von Barrakuda und Tunfischschwärmen sind nahe Tikehau zu finden.

Tipps für die Urlaubsplanung auf Tikehau

Wenn Sie sich nun entschieden haben, dem Drehort der Nackedei-Datingshow auch mal einen Besuch abzustatten, dann sollten Sie etwas Geduld mitbringen, denn die Anreise gestaltet sich kompliziert. Rund 22 Flugstunden braucht es, um von Deutschland aus nach Tikehau zu gelangen. Dabei bieten sich verschiedenen Flugrouten an: Eine Option ist es, den Weg über Paris, Los Angeles und weiter nach Papeete auf Französisch-Polynesien zu wählen, doch auch die Strecke über Santiago de Chile in Südamerika und die Osterinseln ist möglich. Wer mag, kann auch in Richtung Osten reisen, einen Zwischenstopp in Tokio einlegen und von dort aus nach Tikehau gelangen. Egal für welche Option man sich entscheidet, Fakt ist, die Anreise bleibt anstrengend und möchte gut geplant sein. Wer noch dazu günstige Tickets ergattern möchte beginnt am besten schon ein halbes Jahr vorher mit der Planung und bucht rechtzeitig seine Flüge.

Fotos: Htl_Tikehau_Pearl_Beach_Aerial_View_1 von Roderick Eime / Flickr cc.

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