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Airline stellen Flüge nach Tel Aviv ein

Angesichts der Gewalt im Gazastreifen gab die US-Luftfahrtbehörde FAA für US-Airlines ein befristetes Verbot für Israel-Flüge heraus. Auch die Europäische Agentur für Flugsicherheit plant für heute eine ähnliche Empfehlung für Tel Aviv. Schon jetzt meiden zahlreiche Airlines die israelische Stadt.

Nach Berichten von möglichen Raketeneinschlägen in der Nähe des Flughafens Ben Gurion stellten gestern zahlreiche Airlines ihre Flüge nach Tel Aviv für 24 Stunden oder bis auf weiteres ein. Laut Berichten der FAA soll Dienstagmorgen nur 1,6 Kilometer vom Flughafen entfernt eine Rakete eingeschlagen sein.

Betroffene Passagiere sollten sich mit ihren Airlines in Verbindung setzen, um ihre Flüge kostenlos umzubuchen oder eventuell zu stornieren. Einige der Fluggesellschaften, die Ihre Flüge nach Tel Aviv eingestellt haben:

  • airberlin: Am 23. Juli alle Flüge annulliert. Flüge bis zum 31. August 2014 können kostenlos umgebucht werden.
  • Air France: Flüge bis auf weiteres eingestellt.
  • Austrian Airlines: Am 23. Juli alle Flüge annulliert.
  • Brussels Airlines: Am 23. und 24. Juli alle Flüge annulliert.
  • Delta: Flüge bis auf weiteres eingestellt. Flüge bis zum 31. August 2014 können kostenlos umgebucht werden.
  • easyJet: Am 23. Juli alle Flüge annulliert. Danach wird die Lage täglich neu eingeschätzt.
  • Lufthansa: Am 23. Juli alle Flüge annulliert. Flüge bis zum 31. August 2014 können kostenlos umgebucht werden.
  • United Airlines: Flüge bis auf weiteres eingestellt. Flüge bis zum 31. August 2014 können kostenlos umgebucht werden.
  • US Airways: Am 23. Juli alle Flüge annulliert. Flüge bis zum 31. Juli 2014 können kostenlos umgebucht werden.
  • Swiss: Am 23. Juli alle Flüge annulliert.
  • Germanwings: Am 23. Juli alle Flüge annulliert. Flüge bis zum 31. Juli 2014 können kostenlos umgebucht werden.

Viele der Airlines stellten ihre Flüge nach Tel Aviv ein, nachdem die US-Luftfahrtbehörde FAA ihren Airlines verbot israelische Flughäfen anzusteuern. Dies ist das erste Mal seit dem Golfkrieg, dass Israel von solchen Sicherheitsmaßnahmen betroffen ist.

Foto: Benjamin Chun / Flickr cc.

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