de-20.11.2013
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Baby on Board: Tipps fürs Fliegen mit Babys und Kleinkindern

Bei vielen Airlines fliegen Kinder unter zwei Jahren fast oder ganz kostenlos mit. Noch ein guter Grund für frischgebackene Eltern, nicht komplett auf den Urlaub und das Reisen zu verzichten. Für eine stressfreie Flugreise für alle Beteiligten sollte ein Flug mit Baby oder Kleinkind gut geplant werden.

Schreiende Babys im Flugzeug sorgen nicht nur bei Eltern für Schweißtropfen. Babys und Kleinkinder bringen auch quengelnde Sitznachbarn mit sich, die mit ihren Beschwerden wiederum die Bordcrew zum Wahnsinn treiben. Eine Kettenreaktion. Aber so schlimm ist das Fliegen mit den Kleinsten nun in Ausnahmefällen. Mit Hilfe der folgenden Tipps werden aus Ihren kleinen Knirpsen erfahrene Vielflieger bevor sie überhaupt sprechen können.

Flugsuche

Wenn möglich, sollten Sie bei der Buchung Flüge wählen, die mit den Schlafzeiten Ihres Kindes übereinstimmen. Versuchen Sie Zwischenstopps zu vermeiden. Falls doch nötig, sollten Sie Umsteigeverbindungen mit ausreichend Zeit für das Wechseln des Flugzeuges wählen. Ideal sind Direktflüge während der Nacht.

Sitzplatz

Erster FlugBabys und Kleinkinder bis zwei Jahren dürfen auf dem Schoss mitfliegen. Falls es in Ihr Reisebudget passt, sollten Sie vielleicht einen zusätzlichen Sitzplatzes mit Kinderermäßigung in Erwägung ziehen. Dies ermöglicht Ihnen die Mitnahme eines Kindersitzes und ist nicht nur bequemer sondern auch sicherer.

Ein alter Trick: Falls Sie mit Ihrem Partner reisen, sollten Sie einen Platz am Fenster und einen am Gang buchen. Falls der Flug nicht voll ausgebucht ist, haben Sie gute Chancen, dass der Platz dazwischen frei bleibt. Sonst können Sie sich noch immer umsetzten.

Jeder Sitzplatz hat so seine Vor- und Nachteile. In der ersten Reise, brauchen Sie sich keine Sorgen darüber zu machen, dass sich Passagiere vor Ihnen von den Tritten in den Sitz genervt fühlen. Der Gang bietet mehr Beinfreiheit und der Fensterplatz mehr Privatsphäre zum Stillen.

Unvorhersehbares

Abgesagte Flüge, Verspätungen, verpasste Anschlussflüge… Bei Flugreisen kann so manches schief gehen. Seien Sie immer auf das Unvorhersehbare vorbereitet. Packen Sie genug, und noch ein wenig mehr, Kleidung, Windeln und Baby-Nahrung ein!

Kinderwagen

Baby on BoardNehmen Sie den kompaktesten Kinderwagen mit, den Sie besitzen. Informieren Sie sich bei Ihrer Airline über die Details des Check-ins. Oft können Sie den Kinderwagen direkt am Gate abgeben und bekommen ihn auch gleich nach der Landung wieder ausgehändigt. So transportieren Sie auch Ihr Handgepäck leichter.

Hilfe

Haben Sie keine Angst, die Bordcrew um Hilfe zu bitten. Vor allem, wenn Sie allein mit einem Baby unterwegs sind, helfen Ihnen die Flugbegleiter gerne dabei, das Fläschen aufzuwärmen oder das Baby kurz zu halten, falls Sie mal auf die Toilette müssen.

Tränen

Manchmal helfen auch ein Schnuller gegen den Druck in den Ohren oder ein Spaziergang im Gang nicht, um das Baby zu beruhigen. Dann heißt es, Augen zu und durch. Keine Angst, nicht jeder Passagier wird sich durch das Weinen belästigt fühlen. Vor allem andere Eltern werden Ihnen mit Verständnis entgegenkommen.

Und im Notfall können Sie ja noch immer Ohrstöpsel austeilen.

Fotos: Andrew Morrell Photography, dpstyles™, Caitlinato / Flickr cc.

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