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Haben Sie sich schon immer gewundert, was nach dem Check-in mit Ihrem Gepäck passiert? Ein betrunkener Mann am Flughafen Rom Leonardo da Vinci-Fiumicino hat die Reise eines Koffers jetzt persönlich nacherlebt. Von der aufregenden Fahrt auf dem Laufband hat er wegen seines Rausches jedoch nicht viel mitgekriegt. Was bleibt ist ein Erinnerungsfoto aus dem Röntgenscanner.

Flughafen Rom Leonardo da Vinci-Fiumicino, 23. Juli 2012. Man würde denken es ist ein ganz normaler Montag, wie jeder andere auch. Heimkehrende Urlauber, aufbrechende Geschäftsmänner und ein ruhiger Arbeitstag für das Flugpersonal, bis in die späten Nachmittagsstunden zumindest. Da hatte ein Norweger, der auf seinen Flug wartete nämlich eine brillante Idee hatte. Der beschwipste Passagier, mit Gepäck im Schlepptau und einem Bier in der Hand entschied sich nämlich, ein Nickerchen auf dem Laufband im Check-In-Bereich zu machen.

Sicherheitsrisiko?

Erinnern Sie sich noch an die Geschichte von dem 11-jährigen Jungen, der ohne Fahrkarte und Reisepass nach Rom flog? Ähnlich tragikomisch ging es am 23. Juli am Flughafen Rom Leonardo da Vinci-Fiumicino zu. Ein betrunkener Norweger kam am Check-in-Schalter. Als er bemerkte, dass dieser noch geschlossen war, entschied es sich, ein Nickerchen auf dem Laufband zu machen.

Er legte sich neben seien Koffer hin und schlief ein. Er wachte auch nicht auf, als das Gepäck-Laufband anfing sich zu bewegen. Wer es in Bewegung gesetzt hat ist noch unklar und wird noch untersucht. Trotz der anwesenden Passagiere, Flughafenarbeiter und Kameras legte der Man ganze 50 Meter auf dem Laufband zurück.

Entdeckt wurde er erst nach 15 Minuten bei dem Sicherheits-Scann, als auf dem Röntgenbild neben dem Koffer auch ein Mensch im Fötusstellung erschien. Der Mann wurde geweckt und musste sich wegen der Röntgenstrahlen einer ärztlichen Untersuchung im Krankenhaus unterziehen. Gefahr für den Flughafen und andere Passagiere existierte laut Angaben der Zeitschrift The Guardian nicht.

Nachdem sichergestellt wurde, dass der 36-jährige Tourist aus Norwegen durch die Röntgenstrahlen keine Schäden getragen hatte, wurde er von der Polizei verhört. Der Vorfall wurde an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Dem Man, der nach Oslo unterwegs war, droht folglich ein Verfahren, da er auf dem Flughafen einen falschen Alarm ausgelöst hatte. Wie das Laufband in Gang gesetzt wurde und wie es überhaupt passieren konnte, dass bis zum Röntgenkasten keiner den Vorfall bemerkt hatte, ist noch unklar.

Erschreckend oder einfach nur witzig?

Foto: kozumel / Flickr

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