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Erst der Weltraum, dann Überschallflüge auf der Langstrecke. Dies sind die aktuellen Pläne des Unternehmers Richard Branson, der sich letzte Woche für sein Spaceport-Projekt über die noch letzte ausstehende Genehmigung der amerikanischen Luftfahrtbehörde FAA freuen konnte. Das SpaceShipTwo-Raumschiff soll somit noch in diesem Jahr seinen ersten kommerziellen Weltraumflug durchführen.

Als die Luftfahrtbehörde FAA dem Unternehmen Virgin Galactic in 2008 die Lizenz für den Bau des Weltraumbahnhofes Spaceport erteilte, war noch von den ersten Weltraumflügen in 2010 die Rede. Seither sind sechs Jahre vergangen. Dieses Jahr könnte es jedoch endlich so weit sein. Da soll die Ära des Weltraumtourismus mit dem ersten kommerziellen Weltraumflug ab New Mexico beginnen.

Weltraumtourismus ab 2014

Seit der Ankündigung der kommerziellen Weltraumflüge von Virgin Galactic wird die Liste der Interessenten länger und länger. Bisher haben sich schon mehr als 600 Weltraumtouristen für einen Flug angemeldet. Eine stolze Zahl, wenn man bedenkt, dass sie für den Weltraumflug 250.000 amerikanische Dollar, umgerechnet fast 184.000 Euro, hinblättern müssen. Nicht nur die zukünftigen Astronauten erwarten den Start der Weltraumflüge seit Jahren mit Spannung.

Letzte Woche haben Virgin Galactic und die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA noch die letzten Verträge unterschrieben, die festlegen, wie die Aufsicht der Raummissionen vom Spaceport America in New Mexico mit dem normalen Luftverkehrskontrollsystem koordiniert wird. Somit könnte das WhiteKnightTwo-Trägerflugzeugs (WK2) noch in diesem Jahr eines mit Touristen bemanntes SpaceShipTwo-Raumschiff (SS2) in den Weltraum befördern.

Bill Richardson & Richard Branson vor dem Trägerflugzeug mit dem SpaceShipTwo-Raumschiff

Mit Überschallflügen zwischen News York und Tokio

Auch kündigte der Eigentümer des Unternehmens Richard Branson an, sich nach dem erfolgreichen Start der ersten kommerziellen Weltraumflüge voll und ganz der Entwicklung von Überschallflügen auf der Langstrecke widmen zu möchten. So könnten Virgin Flugzeuge schon bald die Strecke zwischen New York und Tokio in weniger als einer Stunde zurücklegen.

Flüge mit Überschallgeschwindigkeit haben sich ja bisher als nicht rentabel erwiesen. Doch wenn es nach der Zukunftsvision von Richard Branson gehen soll, wird die Technik von seinem Unternehmen schon bald dermaßen verbessert, dass in nicht ferner Zukunft Flüge auf der Langstrecke mit 30.500 km/h angeboren werden. So wie bei den Weltraumflügen ist aber auch hier Geduld gefragt.

Fotos: Jeff Foust / Flickr cc.

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