Google Street View reist zu den Galapagosinseln
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Google Street View reist zu den Galapagosinseln

Die Galapagosinseln sind ein richtiges Paradies für Naturfreunde. Alle, die nicht so einfach von heute auf morgen das nötige Kleingeld für eine Reise nach Ecuador aufbringen können, wird die folgende Nachricht sicher freuen. Noch in diesem Jahr sollte es Street-View-Nutzern nämlich möglich sein, die abgelegenen Vulkaninseln auf einem virtuellen Rundgang zu erkunden.

Letzten Monat war ein Google-Team zehn Tage lang auf den Galapagosinseln unterwegs, um die faszinierenden Bilder der Naturschönheiten des ecuadorianischen Archipels einzufangen. Zu Fuß und mit Kameras ausgestatteten Rucksäcken, so ein System wiegt übrigens um die 19 Kilo, wanderten sie zu den abgelegensten Plätzen der Inseln. Sie entdeckten Vulkanhöhlen und schwammen mit den faszinierenden Meeresbewohnern der Region.

Die dabei entstandenen Bilder sollten noch dieses Jahr ins Netz gestellt werden. Nach dem Mount Everest, der Antarktis oder dem Grand Canyon können Nutzet jetzt noch weitere Naturwunder, die der Internet-Konzern mit seinen Kameralinsen eingefangen hatte, einfach mit Mausklicks entdecken.

Die Unterwasseraufnahmen entstanden in Zusammenarbeit mit Catlin Seaview Survey. Auf deren Internetseite können Sie nach dem Great Barrier Reef jetzt auch die ersten 360-Grad-Aufnahmen von der Unterwasserwelt der Galapagosinseln bewundern. Wollten sie schon immer einmal mit Seelöwen schwimmen?

Google taucht mit Seelöwen

Natürlich dürfen auf den ecuadorianischen Inseln auch Aufnahmen ihrer wohl berühmtesten Bewohner, der Riesenschildkröten, nicht fehlen. Diesen langsamen Kolossen, um deren wohl sich die Charles Darwin Foundation und der Galapagos National Park kümmern, wurde besonders viel Aufmerksamkeit gewidmet.

Die Bilder sollten ja nicht nur für den Kartendienst vom großen Nutzen sein. Auch Wissenschaftler der erwähnten Institute profitieren bei ihren Studien von den Aufnahmen des Ökosystems, um diesen wertvollen Raum für die zukünftigen Generationen der Spezies zu schützen.

Google-Team bei der Arbeit

Fotos: VSmithUK / Flickr cc. und Google

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