Google sucht nach Wanderern für seine Kamera-Rucksäcke
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Google sucht nach Wanderern für seine Kamera-Rucksäcke

Google Street View ermöglicht es Internetnutzern, immer mehr Orte rund um den Globus einfach durch Mausklicks zu erkunden. Obwohl die Google-Fahrzeuge in Deutschland schon vor ein paar Jahren gebremst wurden, sucht der Suchmaschinengigant jetzt nach neuen Interessenten aus der ganzen Welt, um mit Kamerarucksäcken frisches Kartenmaterial von Orten, die nicht mit dem Auto erreichbar sind, zu sammeln.

Google bietet mit Street View immer mehr Bildmaterial von Orten, die die meisten von uns wohl nie besuchen werden. Mit dem Kartendienst kann man mit ein paar Mausklicks zu australischen Korallenriffen abtauchen oder Riesenschildkröten auf Galapagos bewundern. Um noch mehr interessante Regionen in den Kartendienst einzubinden, sucht der Internet-Gigant jetzt weltweit nach Freiwilligen, um seine Kamera-Rucksäcke zu tragen.

Unter anderem können sich auch Universitäten, gemeinnützige Organisationen und Fremdenverkehrsämter anmelden, um die Rucksäcke mit den Kameras zu unbefahrbaren Orten spazieren zu tragen. Kennen vielleicht auch Sie eine Region, wie die eigene Hosentasche? Dann können Sie sich bei Google als Rucksackträger anmelden.

Auf deutschen Straßen sind ja schon seit Jahren keine Google-Autos mehr unterwegs. Vielleicht könnte es jedoch bald schon Wanderer geben, die abseits der Astfaltpflaster Bilder für den Kartendienst sammeln. Interessenten werden weltweit gesucht. Ob auch deutsche Wanderer berücksichtigt werden ist fraglich und könnte wieder für neue Kontroversen sorgen.

Trekker für Trekker gesucht

Die Street-View-Kameras sind ja schon mit dem Auto, Trike, Trolley, Schneemobil und zu Fuß unterwegs. Jetzt sollten auch freiwillige Wanderer dabei helfen, Google-Nutzern versteckte Naturschönheiten näher zu bringen. Am besten die, die sie am besten kennen, sei es in ihre Lieblings-Trekkingroute im Urlaub oder gleich bei ihnen um die Ecke. In jedem Fall sollten sie das passende Schuhwerk nicht vergessen.

Die Rucksäcke mit dem Kameraturm wiegt um die 19 Kilo und werden einfach Trekker genannt. Sie bestehen aus 15 Objektiven, die ungefähr alle 2,5 Sekunden ein Foto schießen. Die Bilder werden später in 360-Grad-Panoramas montiert. Neben Galapagos wurde auch schon der Grand Canyon im US-Bundesstaat Arizona mit dieser Technologie in die Karten-Datenbank eingebunden.

Würden Sie mit dem Google-Trekker wandern gehen?

Fotos: Google

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