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Ein sicherer Sitzplatz im überfüllten ICE, das ist vielen von uns die 4,50 Euro wert, die die Deutsche Bahn in der Zweiten Klasse für eine Sitzplatzreservierung verlangt. Doch heißt das wirklich, dass uns in jedem Fall der versprochene Sitzplatz zusteht? Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, verfällt in bestimmten Fällen der Anspruch auf den Sitz.

15 Minuten – so viel Zeit gesteht uns die Deutsche Bahn offiziell zu, um uns durch das Gedrängel im Zug zu kämpfen und sowohl das richtige Abteil als auch den uns zugesprochenen Sitzplatz ausfindig zu machen und ihn Kraft unseres Hinterns für uns zu beanspruchen. Für einige Menschen ist das zu wenig, sie irren noch 20 Minuten nach Abfahrt ahnungslos durch den ICE. Wenn Sie es endlich zu ihrem Sitzplatz geschafft haben, sitz da nun vielleicht schon ein anderer und das nicht zu Unrecht, denn nach 15 Minuten erlischt die Reserviert-Anzeige und der Sitz wird damit vogelfrei. Der Reisende hat dann, zumindest theoretisch, das Recht auf seinen Platz verwirkt.
Doch es wird nicht so heiß gegessen wie gekocht. „Wenn der reservierte Platz belegt ist, wendet man sich am besten an den Zugbegleiter“, rät eine Sprecherin der Bahn. Diese könne dem Reisenden vielmals dann doch noch zu seinem oder einen ähnlichen Sitzplatz verhelfen.
Und wenn ich zwischendurch mal meinen Sitzplatz verlassen möchte? In dem Fall sollte man mit Jacke oder Taschen (natürlich ohne Wertgegenstände darin) den Sitz als „besetzt“ markieren und am besten auch dem Sitznachbarn Bescheid sagen.

Fotos: Bahnsitze von tookapic

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