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Die Rede in diesem Fall ist von Schnappschüssen. Tierschützer freuen sich. Diese Woche verhängte der Oberste Gerichtshof von Indien nämlich offiziell ein Verbot des Tourismus in Tiger-Reservaten, mit dem Ziel die Riesenkatzen zu schützen. Touristen müssen in der Zukunft in Indien also von bestimmten Tierschutzgebieten fern bleiben.

Keine gute Nachricht für all diejenigen, die auf ihrer nächsten Indien-Reise die eleganten Raubkatzen beobachten wollten. Der Oberste Gerichtshof in Indien kündigte auch hohe Strafen für indische Regionen an, die es versäumen werden sogenannte „Pufferzonen“ rund um die Tierreservate zu errichten. Das Das Touristen-Verbot in Tigerreservaten soll dem Schutz der Tiere dienen.

Obwohl derzeit in dem asiatischen Staat nur noch 1.700 Tiger gezählt werden ist Indien Heim von mehr als der Hälfte aller Tiger weltweit. Deren Gesamtzahl wird auf 3.200 geschätzt. Die meisten davon lebenden in geschützten Wildtierreservaten.

Das Verbot wird ohne Zweifel Abenteurer, die mit dem Plan, Tiger zu beobachten, nach Indien reisen wollten, aufregen. Aber auch Reisende, die Übernachtungen direkt in den Tierreservaten gebucht haben, werden sich nicht freuen. Die Hotels und Resorts, die sich derzeit in den Tierparks befinden, müssen nämlich ausziehen.

Dies sind keine Schmusekatzen!

Die besten Plätze, um Tiger zu beobachten

Möchten Sie trotz des Verbotes in Indien auf den Anblick der gestreiften Raubkatzen nicht verzichten? Rund um die Welt gibt es noch ein paar Platze, wo man Sie in deren natürlicher Umgebung beobachten kann. Falls Tiger in ihrer natürlichen Umgebung wirklich auf Ihrer To-Do-Liste Steht, sollten Sie auch sicher gehen, dass Sie eine Tour bei einer Agentur buchen, die sich wirklich für die Erhaltung des natürlichen Lebensraums und der Tierart selber einsetzt.

Bhutan – In den Himalaya-Regionen von Bhutan leben noch immer zahlreiche Tiger, da ihre Lebensräume hier (noch) nicht durch Abholzung bedroht werden.

China – China ist zwar die Heimat der berühmten sibirischen Tiger, Sie werden die Raubkatzen jedoch nur schwer in freier Wildbahn zu sehen bekommen. Der beste Ort in China, um Tiger zu beobachten, ist der Sibirische Tiger Park in Harbin, der in der Vergangenheit jedoch gemischte Kritiken für die Behandlung der Tieren erhalten hat.

Russland – Im fernen Osten Russlands werden noch rund 350 Amurtiger gezählt. In Primorye werden Touren angeboten, bei denen man mit ein wenig Glück die größten Katzen der Welt oder auch mal Leoparden zu sehen bekommt.

Indonesien – Die Sumatra-Tiger sind die kleinste Tiger-Rasse mit nur 400 Vertretern weltweit. Diese Tiger werden in 21 Natur- und Tierschutzgebieten geschützt.

Sonst möchten wir nur noch betonen, das es sich bei Tigern um keine Schmusekatzen handelt. Die sicherste Art einen Tiger zu beobachten, ist (leider) der Zoo. Davon zeugt auch das folgende Video. Falls Sie kein Blut sehen können, sollten Sie es lieber nicht anschauen!

Haben Sie schon einmal einen Tiger in seinem natürlichen Lebensraum gesehen?

Foto: wwarby, law_keven / Flickr cc.

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