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Spanien steckt in der Krise. Der Strohhalm, an den sich derzeit das ganze Land zu klammern scheint, ist der Tourismus. Spanische Destinationen erleben derzeit nämlcih einen richtigen Boom. Kein Wunder, dass Stadtverwaltungen und Gemeinden rund um das Land soweit es nur geht von den hohen Besucherzahlen profitieren möchten. Nachdem in diesem Jahr Touristen zum ersten Mal für das traditionelle Festival La Tomatina in Bunol bezahlen mussten, führt jetzt auch Barcelona neue Eintrittspreise für den Park Güell ein.

Barcelona zählt zu den beliebtesten Städtereisezielen Europas und erfreut sich vor allem bei Backpackern und Sparfüchsen großer Beliebtheit. Neben einer beachtlichen Zahl an Billigflieger-Routen können Reisende in der katalanischen Metropole von einer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten profitieren, ohne dafür ihren Geldbeutel zücken zu müssen. Nicht zuletzt als Folge der Wirtschaftskrise bekommen jetzt immer mehr kostenlose Attraktionen Eintrittspreise. Ab dem 25. Oktober 2013 müssen Touristen sogar für den Besuch von Park Güell einen Eintritt von Bezahlen.

Park Güell ist die berühmteste Grünanlage Barcelonas, obwohl so grün ist sie auch nicht, und zählt mit ihren surrealen Bildnissen zu den beliebtesten Attraktionen der katalanischen Stadt. Bisher konnte jeder kostenlos die von Gaudí gestalteten Parkanalgen mit den bunten Mosaiken besuchen und dem entsprechend war auch der Ansturm. Bald wird der Park jedoch nur noch für 800 Besucher pro Stunde zugänglich.

Auf der offiziellen Seite des Parks können pro halbe Stunde ab sofort 400 Tickets gebucht werden. Der Besuch kostet 7 Euro. Kinder bis 6 Jahren und Rentner haben weiterhin freien Eintritt. Kinder zwischen 7 und 12 Jahren und Erwachsene über 65 Jahre bezahlen 4,9 Euro. Die Entscheidung erntete viel Kritik, da es sich bei dem Park um kein Museum oder ähnliches sondern um öffentliche Städtische Anlagen handelt.

Park Güell

Mitglieder des Clubs Park Güell und Anwohner sollten jedoch noch weiterhin kostenlos von den Parkanlagen profitieren können. Auch Anwohner sollten laut dem Stadtrat einen speziellen Pass erhalten, der ihnen rund um das Jahr freien Eintritt erlauben würde. Von den 25.000 Menschen, die täglich den Park besuchen, kommen nur 2,4 Prozent aus Barcelona.

Schon im Mai hat sich ein sehenswertes Museum von der Liste der kostenlosen Sehenswürdigkeiten in Barcelona verabschiedet. Das CaixaForum verlangt seit dem Frühling einen Eintritt von 4 Euro. Aber keine Sorge, in der katalanischen Metropole gibt es noch weiterhin jede menge kostenlose Attraktionen.

Fotos: Marek Lipczak, Bevis Chin / Flickr cc.

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