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Der neue RiskMap-Report 2013 zeigt, in welchen Ländern es derzeit gewaltig kriselt. Ausschlaggebend für die Einstufung im jährlichen Report sind neben politischen und ökonomischen Risiken auch die Sicherheitsfaktoren in den einzelnen Staaten. Somit ist der Report auch für Touristen hilfreich, den nicht überall reist es sich gleich sicher.

Jedes Jahr veröffentlicht das britische Consulting-Unternehmen Control Risks einen Report, der in erster Linie Firmen zur Einschätzung der Risiken für ihre Beschäftigten und Projekte im Ausland dient. Auf der RiskMap werden alle Länder der Welt in Risikostufen eingeteilt. Dabei berücksichtigt die Firma neben aktuellen Trends auch Prognosen für die Zukunft.

Die Risikostufen (unerheblich, niedrig, mittel, hoch und extrem) können auch Reisenden zur Einschätzung der Sicherheitsrisiken in einem Land dienen. Bei der Bewertung berücksichtigt Control Risks unter anderem nämlich auch die Zahl der Diebstähle und Überfälle sowie die Häufigkeit von bewaffneten Übergriffen und Entführungen.

RiskMap 2013

Sicher

Reisen sind vor allen in Europa sicher. Hier findet man auch alle Länder, denen mit „unerheblich“ die Bestnote verliehen wurde. Laut der RiskMap sind in der Schweiz, den skandinavischen Ländern und in Slowenien Sicherheitsrisiken praktisch nicht vorhanden. Für die meisten Staaten der EU gilt ein niedriges Sicherheitsrisiko.

Nordirland und Süditalien werden neuerdings als Staaten mittleren Risikos eingestuft und auch bei Reisen in Griechenland und in den größten Teilen Ägyptens muss man mit einem mittleren Risiko rechnen. Mit Ausnahme des Nordteils und der Golfküste wird das recht beliebte Reiseland Mexiko sogar als Land mit einem hohem Sicherheitsrisiko eingestuft. Thailand, Tansania und Nord-Tunesien dagegen konnten ihre Lage auf „niedriges Risiko“ verbessern.

Gefährlich

Obwohl ein wenig sicherer wie im letzten Jahr, gelten Somalia und Afghanistan noch immer als die gefährlichsten Länder der Welt. Das Sicherheitsrisiko ist auch in Palästina und in den Grenzregionen zwischen Sudan und Tschad sowie Nord-Mali und Syrien „extrem“. Wegen bürgerkriegsähnlicher Zustände wird von Reisen in diese Teile der Welt abgeraten. Die jüngste Reise-Warnung des Auswärtigen Amtes, dass Sie laufend über Sicherheitsrisiken im Ausland informiert, betrifft Mali.

Für Deutschland gilt ein „niedriges“ Sicherheitsrisiko, übrigens die selbe Sicherheitsstufe wie auch für den Großteil Irans.

Foto: RiskMap 2013

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