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Im Juni fand in Doha in Katar die 38. Tagung des UNESCO-Welterbekomitees statt. Bei dieser wurde unter anderem auch über die neuen UNESCO-Stätten entschieden. Auf der Liste des neuen Welterbes ist auch die ehemalige Reichsabtei Corvey in Höxter dabei. Somit ist Deutschland auf der Liste des UNESCO-Welterbes schon mit 39 Stätten vertreten.

UNESCO-Welterbe wächst

Zehn Tage lang tagte das UNESCO-Welterbekomitee in Doha. Dabei haben die Komiteemitglieder unter anderem auch über die Aufnahme neuer Welterbestätten entschieden. Unter den 36 Nominierungen haben es gleich 26 auf die Liste des UNESCO-Welterbes geschafft. Dabei wuchs auch das deutsche Welterbe. Das Karolingische Westwerk und Civitas Corvey wurde als 39. deutsche Welterbestätte auf die Liste aufgenommen.

Letztes Jahr konnten sich 19 Stätten, darunter auch der Bergpark Wilhelmshöhe im nordhessischen Kassel, über eine Ernennung freuen. Mit der Aufnahme der 26 neuen Stätten in 2014 umfasst das UNESCO-Welterbe zum ersten Mal mehr als 1000 Stätten aus 161 Ländern: 779 Kulturerbestätten, 197 Naturerbestätten und 31 Stätten, die sowohl zum Kultur- als auch zum Naturerbe zählen.

Bei der Ernennung berücksichtigt das Komitee unter anderem den universellen Wert der Stätte und den Plan, diese für die zukünftige Generationen zu erhalten. In diesem Jahr schafften es unter anderem auch die Chauvet-Grotte in Frankreich und die die Inkapfade in gleich sechs lateinamerikanischen Ländern auf die Welterbeliste. Auch mit einem Flug anch Myanmar können Sie ab sofort einen Teil des UNESCO-Welterbes besuchen. Mit den historischen Städten der Pyu freute sich das Land über seine erste Welterbe-Ernennung.

Dekoration am Rani Ki Vav (Stufenbrunnen der Königin) in Patan, Gujarat
Dekoration am Rani Ki Vav
Landschaftskomplex Trang An
Landschaftskomplex Trang An
Karolingisches Westwerk und Civitas Corvey
Karolingisches Westwerk und Civitas Corvey

21 neuen Kulturerbestätten

  • Argentinien, Bolivien, Chile, Ecuador, Kolumbien, Peru: Qhapaq Ñan – Inka-Hauptstraßen in den Anden
  • China: Kaiserkanal (Großer Kanal)
  • China, Kasachstan, Kirgisistan: Routen der Seidenstraße im Tian Shan-Gebirge
  • Costa Rica: Präkolumbianische Siedlungen und Steinkugeln der Diquis
  • Deutschland: Karolingisches Westwerk und Civitas Corvey
  • Frankreich: Chauvet-Grotte bei Vallon-Pont-d’Arc an der Ardèche
  • Indien: Rani Ki Vav (Stufenbrunnen der Königin) in Patan, Gujarat
  • Irak: Zitadelle von Erbil
  • Iran: Ruinen von Shar-i Sokhta (Die „verbrannte Stadt“)
  • Israel: Grabhöhlen in Marescha und Bet Guvrin
  • Italien: Weinanbaugebiete im Piemont: Langhe, Roero und Monferrato
  • Japan: Stätten der Seidenspinnerei in Tomioka
  • Korea, Republik (Südkorea): Bergfestung Namhansanseong
  • Myanmar: Historische Städte der Pyu
  • Niederlande: Van-Nelle-Fabrik
  • Palästina: „Land der Oliven und des Weins” – Kulturlandschaft von Südjerusalem, Battir
  • Russland: Historisches Zentrum und archäologische Stätten von Bolgar
  • Saudi-Arabien: Altstadt von Dschidda – „Das Tor nach Mekka“
  • Türkei: Bursa und Cumalikizik: die Wiege des Osmanischen Reichs
  • Türkei: Pergamon und seine Kulturlandschaft
  • Vereinigte Staaten von Amerika: Erdwerke von Poverty Point
Stevns Klint
Stevns Klint
Elefant am Okavango-Delta
Elefant am Okavango-Delta

4 neue Naturerbestätten

  • Botsuana: Okavango-Delta
  • Dänemark: Stevns Klint
  • Indien: Großer Himalaya-Nationalpark
  • Philippinen: Wildschutzgebiet Mount Hamiguitan

1 neue Kultur- und Naturerbestätte

  • Vietnam: Landschaftskomplex Trang An

Quelle: unesco.de

Fotos: RSPS Agentur für Kommunikation GmbH,  Sudhamshu, Asitimes, RSPS Agentur für Kommunikation GmbH, cathywilson35,  Charlesjsharp / Flickr cc.

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