Gallery in the Air
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Virgin Atlantic verkauft Kunst über den Wolken

Die Duty-Free-Kataloge der Airlines können einem manchmal recht angenehm die Flugzeit verkürzen. Beim Durchblättern findet man oft auch einzigartige, nicht gerade „fluggeeignete“, Gegenstande und Leistungen, die die Airlines an Mann und Frau bringen möchten. So können Air-Baltic-Fluggäste wahrend ihres Fluges sogar einen Wagen erwerben und Upper-Class-Passagiere von Virgin Atlantic schon bald in der weltweit ersten Kunstgalerie in den Lüften shoppen.

Upper-Class-Passagieren von Virgin Atlantic ist Luxus nicht fremd. So können diese während ihrer Flüge zwischen London und New York nächsten Monat nicht nur ausgewählte Speisen und extra Beinfreiheit genießen, sondern auch Werke des angesagten britischen Künstlers Ben Eine erwerben. Eine Galerie über den Wolken? Dies kann sich zurecht spezieller Inflight-Service nennen.

Fliegende Kunstgalerie

Der britische Street-Art-Künstler Ben Eine kreierte speziell für die Virgin-Galerie zehn Gemälde. Als Inspiration für seine typischen bunten Schriftzüge dienten ihm die zwei Städte der Flugroute, London und New York. Während die Leinwände in den Virgin-Lounges auf den Flughäfen London Heathrow, JFK und Newark ausgestellt werden, können Upper-Class-Passagiere diese dann im Flieger erwerben.

Einmal gestartet, können Virgin-Passagiere auf der Route London – New York zwischen dem 1. und 28. Februar nämlich eine virtuelle Tour durch die Gallery in the Air unternehmen, bei der ihnen auch Einblicke in den Entstehungsprozess der Werke gewährt werden. Für eine der Leinwände von Ben Eine muss man etwa drei bis achtzehn Tausend Euro hinblättern. Kein Wunder, als Besitzer befinden Sie sich nämlich in prominenter Gesellschaft des US-Präsidenten Barack Obama.

Gallery in the Air

Ben Eine

Es ist noch nicht so lange her, da malte Ben Eine seine bunten Buchstaben noch an Rollläden der Londoner Geschäfte. Heute zählt sein berühmtes Alphabet in der Middlesex Street neben den Banksy-Spots zumindest bei Liebhabern der Straßenkunst zu den angesagtesten Pilgerstätten Londons. Als der britische Premierminister David Cameron bei seinem ersten Staatsbesuch in Washington dem amerikanischen Präsidenten eines seiner Werke als Geschenk überreichte, gingen die bunten Schriftzüge von Ben Eine nämlich um die Welt.

Fotos: Virgin Atlantic

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