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Wohnen Sie noch, oder leben Sie schon? Die wohl berühmteste schwedische Marke bringt uns in letzter Zeit nicht nur mit günstigen Regalen zum Staunen. Laut Medienberichten plant das Möbelunternehmen jetzt auch eine Hotelkette sowie den Bau von Studentenwohnheimen und ganzen Stadtvierteln im IKEA-Stil.

Günstige Hotels mit trendigen Möbeln

Eines ist schon mal sicher, beim Namen wird man auf den Bezug zu IKEA verzichten. Für die neue Budget-Design-Hotelkette soll etwas Neues, Frisches her. Derzeit sucht das Unternehmen noch nach geeigneten Standorten. Ikea expandiert und das mit Stil.

Die Zeit drängt. Das erste Hotel sollte nämlich schon in 2013 eröffnen. Europaweit sollten in den nächsten Jahren 100 weitere folgen. Jetzt müssen nur noch geeigneten Grundstücke her. Bei der Frage der Ausstattung sollte es wahrscheinlich keine Probleme geben.

Die ersten Standorte für Deutschland sollten in wenigen Wochen bekannt gegeben werden. Die Hotels werden laut Angaben von Harald Müller, dem Manager von Inter Ikea, günstiger und flexibler sein, ganz ohne überflüssige Dienste und Leistungen. Und dies ist noch nicht das Ende. Bald sollten nämlich auch ganze IKEA-Viertel entstehen.

Ikea-Möbel

Stadtviertel mit neuer Wohnkultur

IKEA in jedes Heim! Die Schweden meinen es ernst. So berichtet die Immobilien Zeitung neben Hotels auch über ganze Stadtteile im neuen IKEA-Design. Das erste IKEA-Viertel wird wohl in den nächsten fünf bis sechs Jahren in der Nähe des Olympiaparks in London entstehen.

Dort wird nämlich ein Industriekomplex zu Wohnungen, Büros und Geschäften umgewandelt werden. In Zahlen: 10.000 Hektar, 1.200 Häuser und 6.000 Mitarbeiter. Dabei stehen dem Unternehmen 45.000 Quadratmeter für den Bau von niedrigen Gebäuden, breiten Straßen und Parks zu Verfügung.

Laut Müller gibt es auch in den größeren deutschen Städten das geeignete Potential für solche Wohnprojekte. So sollte auch in Hamburg ein ähnliches Viertel entstehen. Preiswertes und qualitätsvolles wohnen stehe dabei im Vordergrund. So erklärte Harald Müller gegenüber dem Hamburger Abendblatt:

„Wir produzieren nicht für Superreiche, sondern für die Mittelklasse. Wir mögen keine Hochhäuser, weil wir sie unmenschlich finden.“

Studentenwohnheime mit intelligenten Einrichtungssystemen

IKEA für jede Altersgruppe! Fast jede WG besitzt ja das eine oder andere schwedische Möbelstück. In der Zukunft sollte es jedoch auch Studentenheime mit kompletter IKEA-Ausstattung geben. Über die ersten Standorte wird noch verhandelt, angeblich sei das Interesse seitens der Universitätsstädte groß.

Sind Sie für die IKEA-Hotels bereit?

Fotos: Listen Missy!, urbaneapts / Flickr cc.

2 responses to “Alles IKEA oder was? – Vom Billy-Regal zur Hotelkette

  1. Angeblich will der riesige Möbelkonzern nun auch an der Stadtsanierung Hamburgs beteiligt sein und plant so (hier der Bericht) eine Art Ikea-Viertel mit Wohnräumen. Wäre natürlich schön, wenn die Mieten bzw. der Eigentumswert genau solche Dumping-Preise hätte, wie die Möbel. Wer weiß, vielleicht macht Ikea dann irgendwann mal Scientology in der Immobilienbranche Konkurrenz und kann so noch mächtiger werden, als sie ohnehin schon sind.

    1. Hallo Jochen,
      danke für die Zusatzinformation. Mal schauen, wie sich das Projekt weiterentwickeln wird. Hoffentlich bleibt uns die „Scientology der Immobilienbranche“ erspart, obwohl wir wohl wirklich nicht mehr weit davon entfernt sind. 😀

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