Budapest im Bad
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Budapest im Bad

Die ungarische Hauptstadt besitzt mit Sziget nicht nur eines der beliebtesten Musikfestivals Europas. Zu den wichtigsten Attraktionen der Zweimillionenmetropole zählen zweifellos auch ihre Thermalbäder, die schon seit Jahrhunderten einen festen Bestandteil des Alltagsleben der Budapester bilden. Sie erfreuen sich großer Beliebtheit bei Jung und Alt. Und das nicht nur in den Sommermonaten.

Bei Städtereisen nach Budapest kann man sich über das Preis-Leistungsverhältnis sicher nicht bescheren. Neben dem immer breiteren und recht preiswerten Flugangebot in die Donaumetropole können Sie in der Stadt vor allem von günstigen Unterkünften sowie Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten profitieren.

Széchenyi-Bad

Bad Budapest

Die Stadt besitzt 123 Brunnen und natürliche Quellen, so viele wie keine andere Stadt der Welt. Aus diesen sprudeln täglich rund 70 Millionen Liter mineralhaltiges Heilwasser. So ist es nicht überraschend, dass die Thermalbäder der Stadt einen festen Bestandteil des Alltagslebens bilden und zu den beliebtesten Attraktionen der Donaumetropole zählen.

Die Badetradition in Budapest ist so alt wie die Stadt selber. Die ungarische Metropole ist auch die einzige Hauptstadt Europas, die Dank ihrer 10 Heilbäder den Status eines Kurbades besitzt. Wer die Begeisterung der Budapester für ihre Thermalbäder teilen kann, der hat die Qual der Wahl.

Gellért

Szécheny

Adresse: 1146 Budapest, Állatkerti körút 11
Öffnungszeiten: Schwimmbad: 6:00 bis 22:00 Uhr, Thermalbad und Dampfbad 6:00 bis 19:00 Uhr

Das Széchenyi-Bad zählt zu den schönsten Badekomplexen Europas und besitzt die tiefsten und mit 75 °C heißesten Thermalquellen der Stadt. In 1913 wurde es als reines Heilbad eröffnet und später in 1927 durch ein Schwimmbad und ein Strandbad erweitert.

Gellért

Gellért Adresse: 1118 Budapest, Kelenhegyi út 4
Öffnungszeit: 6:00 bis 20:00 Uhr

Die Quellen am Gellértberg, die heute das wohl berühmteste Heilbad der ungarischen Metropole speisen, wurden bereits im 13. Jahrhundert als Hammam genutzt. Das Gellért-Bad wurde in seiner derzeitigen Form 1918 eröffnet.

Rudas

Adresse: 1113 Budapest, Döbrentei tér 9
Öffnungszeit: Montag bis Mittwoch: 6:00 bis 18:00 Uhr, Gellért Donnerstag bis Sonntag: 6:00 bis 20:00 Uhr, Freitag und Samstag: 22:00 bis 4:00 Uhr

An der Stelle des heutigen Rudas-Bades befand sich schon um 1550 ein Thermalbad. Das heutige Komplex entstand durch mehrere Erweiterungen. Das Dampfbad wurde 1883 und das Hallenschwimmbad in 1986 errichtet.

Lukács

Adresse: 1026 Budapest, Frankel Leó út 25-29
Öffnungszeit: 6:00 bis 20:00 Uhr

Weniger prunkvoll dafür aber auch weniger touristisch ist das Thermal- und Schwimmbad Lukács. Dieses wurde im Jahr 1842 errichtet und war bis zur Eröffnung des Széchényi-Bades das größte und meistbesuchte Thermalbad der Stadt.

Király

Adresse: 1027 Budapest, Fő u. 84
Öffnungszeit: 9:00 bis 21:00 Uhr

Auch das Király-Bad blickt Gellért auf eine lange Geschichte zurück. Mit seinem Bau begann 1565 Pascha Arszlan. Später wurde es von dessen Nachfolger Sokoli Mustafa fertiggestellt. Modernere Elemente kamen im 18. Jahrhundert dazu.

Degály

Adresse: 1138 Budapest, Népfürdő u. 36
Öffnungszeit: 6:00 bis 20:00 Uhr

Das Degály-Bad an der Arpad-Brücke bietet sich vor allem in den Sommermonaten als weniger touristische Alternative zum Szécheny-Bad an. Seit der Eröffnung im Jahr 1948 wurden mehrere Erweiterungen vorgenommen.

Dandár

Adresse: 1095 Budapest, Dandár u. 5-7
Öffnungszeit: Mon-Fre 6.00-20.00, Sam 6.00-14.00

Auch das im Jahr 1930 eröffnete Dandár-Bad bietet alles, was Sie zum Abschalten und Entspannen brauchen, inklusive Dampfbad und Sauna-Oase.

Plansch-Event mit Wellness-Faktor

Alle Feierwütigen, die nicht einmal im heilenden Wasser auf fette Beats verzichten möchten, können sich auf der Seite von Cinetrip über die nächste Party informieren. Cinetrip verwandelt schon seit Jahren die historischen Bäder von Budapest in funkelnde Diskos, bei denen nicht nur Musik und Laser für gute Stimmung sorgen.

Fotos: edwardotis, Marc Veraart, Marc Veraart, Gruenemann, Phil~ / Flickr cc.

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