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Putschversuche, Terroranschläge und politische Unsicherheit in vielen zuvor beliebten Urlaubsländern beeinflussen Urlauber aus ganz Europa. Doch schaut man sich den erneuten Übernachtungsrekord an, könnte man meinen, dass Deutschland als Reiseziel durchaus von der globalen Krise profitiert. Ist da vielleicht etwas dran?

Zum siebenten Mal in Folge stellt Deutschland nun schon Rekorde in Sachen Übernachtungen auf. Rund 447 Millionen Übernachtungen von in- und ausländischen Gästen zählte das Statistische Bundesamt für 2016 in Deutschland – drei Prozent mehr als noch im Jahr davor. Besonders beliebt sind bei den Urlaubern Städtereise, verrät Reinhard Meyer, Präsident des Deutschen Tourismusverbandes (DTV). Davon würden nicht nur große Städte wie Hamburg, Berlin oder München profitieren, sondern auch mittelgroße Städte wie Lübeck, Trier oder Regensburg. Doch trotz der Spitzenwerte bei den Übernachtungen: Einen Zusammenhang zwischen den weltweiten Unsicherheiten und dem Deutschlandtourismus möchte man beim DTV nicht feststellen, wie Spiegel online berichtet. Auch Torsten Kirstges, Tourismusexperte an der Jade Hochschule in Wilhelmshaven macht gegenüber dem Nachrichtenportal glaubhaft, dass Deutschland vom Terror in anderen Ländern nicht unbedingt profitiert. „Wenn jetzt gewisse Auslandsdestinationen wegbrechen, dann werden die nicht unbedingt von Deutschland substituiert“, so Kirstges. Denn das, was südliche Länder wie Ägypten oder Türkei bieten – Strand, Wärme und natürlich Auslandsgefühl -, könne Deutschland nicht ersetzen.

Was ist Ihre Erfahrung? Haben globale Krisen Ihr Reiseverhalten verändert?

Fotos: Regensburg Riverside von joiseyshowaa / Flickr cc

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