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Nordkorea ist bei westlichen Reisenden beliebter den je. Vor allem Europäer zeigen immer mehr Interesse an dieser exotischen sozialistischen Destination. Trotz strenger Einreisebedingungen steigen die Besucherzahlen ständig und an diesem Trend wird sich wohl nichts so schnell ändern.

Mit Hammer und Sichel

2012 Jahr war eine Rekordjahr für den nordkoreanischen Tourismus. Die sozialistische Republik zählte Besucher aus über 50 Ländern. Im Vergleich zu 2009 hat sich ihre Zahl angeblich verdoppelt, zumindest laut Berichten der Nordkoreanischen Presseagentur. Immer zahlreicher sind dabei vor allem Besucher aus Europa.

Bevor man die Attraktionen und Errungenschaften des sozialistischen Regimes der Demokratischen Volksrepublik Korea bestaunen kann, muss man sich einem strengen Auswahlverfahren unterziehen und auch das Reisen in Nordkorea selbst gestaltet sich alles andere als einfach. Im Land der Tausend Verbote wird man als Tourist nämlich auf Schritt und Tritt begleitet und beobachtet.

Nordkorea

Nordkorea

Reisende können aus einer begrenzten Anzahl an Touranbietern wählen und außer mit ihrem vom Staat zur Verfügung gestellten Guide, Dolmetscher oder Aufpassern, wie auch immer man es nehmen möchte, hat man mit Einheimischen praktisch keinen Kontakt. Sogar die Strandabschnitte werden mit Schildern sorgfältig auf Einheimische und Touristen aufgeteilt.

Trotzdem häufen sich im Internet positive Reiseberichte über das Land. Diese können Besucher natürlich erst nach ihrer Rückreise online stellen. Währen des Nordkorea-Aufenthaltes ist man von der Außenwelt praktisch abgeschottet. Kein Internet und kein Handy klingt heutzutage recht gewöhnungsbedürftig.

NordkoreaTrotzdem all der Verbote und Einschränkungen zieht es immer mehr Reisende nach Korea. Dabei hat man schon allein mit der Einreise, eine recht hohe Hürde zu bewältigen. Wenn wir nämlich von den doppelten Besucherzahlen sprechen, denken wir an eine Elite von etwa drei bis vier Tausend westlicher Touristen.

Zwar zählt die Demokratische Volksrepublik Korea zu den für Touristen am wenigsten geöffneten Länder weltweit, dafür gilt es als ein recht sicheres Reiseziel. Vorausgesetzt natürlich, man hält sich an all die Regeln und Vorschriften. Seitens des Auswärtigen Amtes gilt lediglich diese Warnung:

„Mehrfach kam es zu Übergriffen der Bevölkerung auf fotografierende Ausländer, die ohne koreanische Begleiter in Pjöngjang zu Fuß unterwegs waren. Meist folgte anschließend eine Festnahme des Ausländers durch die Polizei. Deswegen sollte beim Fotografieren auch anscheinend harmloser Motive stets umsichtig vorgegangen und gegebenenfalls um Erlaubnis gefragt werden.“

Würde Sie Nordkorea besuchen?

Fotos: (stephan) / Flickr cc.

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