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Schlafkabinen, Stundenzimmer und ähnliches sind auf Flughafen schon längst keine Neuheit mehr. Seit neuestem zählt auch der Londoner Heathrow zu den schläferfreundlichen Flughäfen. Als Probe gibt es zuerst nur 12 Schlafboxen, künftig sollten es laut Anbieter No1 Traveller aber mehr werden.

Bei ganz frühen oder ganz späten Flügen, beim Umsteigen, wenn Sie mal auf dem Flughafen stecken bleiben oder wann immer es sich nicht Lohnt für eine ganze Nacht in ein Hotel einzuchecken, sind Schlafkabinen eine willkommene Abwechslung zum ungemütlichen Mobiliar der Flughafenwarteräume.

Wer kennt es nicht, am Flughafen einmal kurz einnicken. Das Einfallsreichtum der Reisenden, was das Schlafen angeht, scheint unbegrenzt. Aber nur selten endet das Nickerchen ohne Nackenstarre oder man wird auch schon mal unsanft von der Flughafenpolizei wachgerüttelt. Das Schlummern in den Warteräumen ist nicht immer gerngesehen.

Ein Konzept das sich bewährt hat

Die Japaner hatten ja bei praktischen und platzsparenden Erfindungen schon immer die Nase vorne. Sie haben das Konzept der sogenannten Schlafkabinen schon vor 30 Jahren eingeführt. In 2010 feierte dieses dann mit der Hilfe von zwei jungen Moskauer Architekten Michail Krymow und Alexej Gorjainow sein Come-Back.

Mit modernem Holzdesign und preisgünstiger Ausführung starteten sie zuerst in Moskau durch. An ihrer Box zeigten aber nicht nur Flughafen Interesse. Auch auf Bahnhöfen, in Einkaufszentren oder Hotels könnte es bald quadratisch zugehen.

Ab in die Kiste! Entschuldigung, wir meinen natürlich Box.

Die Sleepboxen, die auf dem Londoner Heathrow Flughafen aufgestellt wurden verfügen über ein bisschen mehr Komfort als die bisher bekannten. Sie kosten aber auch umgerechnet 23 Euro pro Stunde.

Klingt vielleicht ein bisschen teuer, aber Wenn man bedenkt, dass man für ein Zimmer in der näheren Umgebung des Flughafens schon mal um die 200 Pfund hinblättern muss, dann wird die Schlafbox gleich wieder zu einer recht Preisgünstigen alternative.

Was bekommt man für sein Geld geboten?

Die Schlafboxen auf dem Londoner Heathrow Flughafen sind schalldicht und verfügen über Bett, einen Schreibtisch, kostenloses W-Lan, eine Duche und sogar eine Minibar. Somit eignen sich die No1-Traveller-Boxen auch perfekt für Geschäftsreisende. Reservieren können Sie die Box vor Ort oder übers Internet.

Die Konkurrenz schläft nicht

Auch in Deutschland hat sich ein ähnliches Konzept bewährt. Schon seit zwei Jahren sorgen auf dem Münchner Flughafen sogenannten Napcabs für Erholung mit Stundentarife. Eine Stunde in der Schlafkabine, die im Rahmen eines studentischen Projektes entwickelt wurde, kostet tagsüber 15 und nachts 10 Euro.

Auf dem Flughafen in Dehli heißen die Schlafboxen Sams Snooze at My Space und kosten umgerechnet um die 7 Euro pro Stunde. Das Konzept ist dem der russischen Sleepbox ähnlich, nur das Design ist ein bisschen futuristischer. Natürlich werden solche Kabinen nach jeder Nutzung sorgfältig gereinigt.

Auf dem Londoner Heathrow werden die Schlafboxen vor allem dem bekannten und berühmten Yotel Konkurrenz machen. Das Hotel bietet Kabinenzimmer an. Berechnet wird Stundenweise. Die Hotelkette Yotel ist übrigens neben London auch an Flughäfen in Amsterdam und New York City vertreten.

Würden Sie auch in so einer Schlafbox übernachten?

Fotos: 生活童話, bradywahl, 生活童話, donutshead, mava / Flickr cc.

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