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Was Sie jetzt über das Laptop-Verbot in Flugzeugen wissen müssen

Gemütlich einen Film auf dem Tablet schauen, die Kinder mit einem Videogame beschäftigen oder einfach noch die Power-Point-Präsentation für das Geschäftstreffen vorbereiten – damit könnte es auf Flügen in die Vereinigten Staaten bald vorbei sein. Am gestrigen Mittwoch trafen sich Vertreter der USA und der EU zu Gesprächen über das drohende Laptop-Verbot im Handgepäck. Was das Verbot bringen soll und welche Geräte betroffen sind, erfahren Sie hier.

Auch wenn man oft von einem Laptop-Verbot spricht ist eine weite Palette von elektronischen Geräten betroffen: Die Auflagen, die die USA seit März bereits für Direktflüge von zehn Flughäfen im Nahen Osten und Nordafrika anwendet, gelten für sämtliche elektronischen Geräte, die größer als Mobiltelefone sind, also Laptops, Tablets, E-Book-Reader oder Kameras.
Ausgenommen sind medizinische Geräte, die – sollte das Verbot kommen – auch weiterhin an Bord genommen werden können.

Was soll das Verbot bringen?

Bei den verbot beziehen sich die USA auf Geheimdienstinformationen. Angeblich hätten Terrororganisationen Methoden entwickelt, um Sprengsätze so in Laptops und anderen elektronischen Geräten zu verbergen, dass sie von den Scannern bei der Sicherheitskontrolle an Flughäfen nicht entdeckt werden können. Experten zweifeln jedoch, dass das Bannen der elektronischen Geräte aus der Kabine etwas bringt. Schließlich würde man sie weiterhin befördern, nur eben im Frachtraum, wo sie ebenfalls ein Risiko darstellen würden. Durch die Ausweitung des Verbots auf bestimmte Standorte, müssten diese natürlich mit einem erheblichen Wettbewerbsnachteil rechnen.

Fotos: Elektronics von Monoar

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